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Rinderzuchtverband Holstein Kärnten

Kärntner Holstein Verband NEWS Aktuelles

Zur Info! Betriebsurlaub!

Perfektes „Exzellentes“ Duo

Zwei neue Exzellent bewertete Jerseykühe

Auf dem bekannten Holsteinzuchtbetrieb Köchl in Villach stehen erst seit sechs Jahren einige Jersey Zuchttiere, aber die mit großartigem Erfolg. Durch einen Jerseyimport des Kärntner Holstein Verbandes aus Dänemark kam „SINIA EX-90“ als trächtige Kalbin zum Kniebernighof wo sie sich zu einer „Exzellent“ eingestuften Kuh entwickelte.

„SINIA“ eine DJ Izzy-Tochter aus einer DJ Lirsk Mutter steht in der sechsten Laktation und hat eine Durchschnittsleistung von 8.433 kg Milch mit 5,63 % Fett und 3,97 % Eiweiß aufzuweisen. Ihre beste Laktation beträgt über 9.300 kg Milch mit 5,60 % Fett und 4,02 % Eiweiß und aktuell hat sie eine Lebensleistung von über 52.000 kg Milch. „SINIA“ ist wieder fix tragend und produziert aktuell knapp 40 kg Milch am Tag.

Diese sehr typstarke Jerseykuh hat auch sechs Töchter von den Top Vererbern DJ Jason, Eclipes, Tobeka, Golda, Goldfrapp und Tequilla. Eine davon ist „SOPHIE EX-90“ (V. Eclipes) welche ebenfalls „Exzellent“ eingestuft wurde. „SOPHIE“ hat drei Laktationen, erwartet im August ihr viertes Kalb und besticht mit ihrem überragenden Euter, welches sogar mit 92 Punkten Exzellent bewertet wurde. Sie ist nicht nur sehr schön, sondern kann auch eine Höchstleistung von 8.726 kg Milch 5,92 % Fett und 4,10 % Eiweiß vorweisen.

Für Familie Köchl aus Villach sind diese beiden „Girls“ die ersten Exzellent eingestuften Kühe.

Auch auf diesem Betrieb wird wiedermal gezeigt, wie gut eine Kombination von Holstein und Jersey Tieren in einem gemischtrassigen Bestand funktioniert.

Die ergiebige Rasse Jersey von der Insel:

Die Jerseys haben ihre Heimat auf der Insel Jersey, die zu Großbritannien gehört. 1833 wurde auf der Insel ein Herdebuch für die Rasse Jersey gegründet. 1951 folgte dann die Gründung des Welt-Jerseyverbandes. Heute findet man Jerseys in vielen Ländern der Welt.

Die wichtigsten Zuchtgebiete sind die USA, Dänemark sowie Neuseeland, Kanada und England. In Österreich begann man 1990 mit dem Import von Jerseys aus Dänemark. Besondere Rassemerkmale dieser kleinenrahmigen Milchrasse sind: die hohen Milchinhaltsstoffe (6 % Fett, 4 % Eiweiß) mit dem häufigsten Vorkommen von Kappa-Casein des Genotyps BB, die gute Anpassungsfähigkeit an Boden und Klima, die Frühreife (EKA < 24 Monate), die leichten Geburten und die guten Fundamente mit ausnahmslos schwarzen Klauen. Im Vergleich der Summe der ermolkenen Fett und Eiweiß Kilogramm zum geringen Körpergewicht (ausgewachsene Jerseykühe haben ein Gewicht von 400-500 kg) verweisen die Jerseykühe alle anderen Milchviehrassen auf die hinteren Ränge, zudem sind sie Garant für den höchsten Milchauszahlungspreis je Kilogramm abgelieferter Milch.

 

Elke und Josef Köchl mit den beiden Exzellent bewerteten Kühen
SOPHIE, EX-90
Elke Köchl mit SINIA EX-90

Drei auf einem Streich!

Familie Assinger aus Egg im Gailtal sind nicht nur bekannte Pferdezüchter sodern auch sehr erfolgreiche Holsteinzüchter und das mit großer Leidenschaft.

Aktuell besitzt der Betrieb drei Holsteinkühe mit einer gemeinsamen Lebensleistung von über 367.000 kg produzierter Milch!!!

Folgende drei Kühe freuen sich derzeit über bester Gesundheit und sind wieder trächtig!

Stand 16.07.2018

1. MUCKI VG-88 (Boss Iron x Progetto x Very)

12 Kälber, LL 149.826 kg

2. IRENE (Zinfandel x Raven x Raider)

8 Kälber, LL 107.629 kg

3. JESSI VG-86 (Sandro x Tugolo x Bookie)

8 Kälber, LL 109.689 kg

Gratulation an Familie Assinger zu dieser großartigen Leistung und für den tollen Einsatz für die Holstein Genetik!

Stefan, Anton und Käthe Assinger mit Ihren drei großartigen Lebensleistungskühen!
MUCKI VG-88 mit einer Lebensleistung von knapp 150.000 kg
IRENE

Erste Holstein Kuh mit 200.000 kg Lebensleistung in Österreich!!!

Erstmalig schaffte mit PETRA EX90 aus dem Zuchtbetrieb der Familie Steiner "Orgeler" aus Schlitters in Tirol eine Kuh die Überschreitung der magischen Lebensleistungsgrenze von über 200.000 Milch-kg.

Damit ist sie auch in Europa eine der sehr wenigen Kühen, die diese Lebensleistung geschafft haben. PETRA verkörpert nicht nur das Zuchtziel auf Lebensleistung. Sie wurde von Holstein Austria auch in die höchste Einstufungsklasse Exzellent im Exterieur mit 90 Punkten eingestuft. Dies stellte sie auch unter Beweis auf der 3. Tiroler Holstein Trophy 2009, wo sie den Titel „Honorable Mention“ (3. Rang) errang. Erwähnenswert ist auch noch, dass sie Mutter von PETRA ebenfalls schon eine Lebensleistung von über 100.000 Milch-kg erreichte. Auf dem Betrieb setzt man schon seit vielen Jahren auf die züchterische Ausrichtung mit Langlebigkeit, Lebensleistung, Fitness, Fruchtbarkeit und Exterieur. So kommt es auch nicht von ungefähr, dass es schon acht 100.000 Liter Golden Girls auf dem Betrieb gab. Um dies zu erreichen, braucht es ein optimales Umfeld in Tierbetreuung und Herdenmanagement. Dies stellte der Betrieb auch schon seit 2008 mit der jährlichen Auszeichnung als „Management-Profi“ des Rinderzuchtverbandes Tirol unter Beweis.

Mit NELLY VG-86 folgt von Familie Gasser, Feistritz/Drau aus Kärnten die zweithöchste Lebensleistungskuh von Österreich über alle Rassen.

NELLY hat eine aktuelle Lebensleistung von über 194.000 kg Milch!

Gratulation zu den oben angeführten Kühen und den jeweiligen Züchterfamilien für diesen großartigen Erfolg!!!

Petra EX-90 mit ihrer Züchterfamilie Steiner
Waltraud und Melanie Gasser mit Ihrer "Queen" NELLY

Dairy Grand Prix Austria

Die größte rassenübergreifende Milchrinderschau Österreichs findet am 25. und 26. Oktober 2018 im Rinderzuchtzentrum Traboch, Steiermark, statt und bietet neben der Wahl der einzelnen Siegerkühe neue interessante Punkte.

  • Rahmenprogramm Rinderzucht:  Sehen – Riechen – Spüren
  • Schaumelken
  • Ratespiele rund um die Rinderzucht
  • Streichelzoo
  • Produktpräsentationen

Erster internationaler Tierbeurteilungswettbewerb der Landwirtschaftsschulen aus über 20 Ländern

Wahl eines Supreme Champions

Erstmalig in Österreich wird aus den Siegerkühen der teilnehmenden Rassen eine Siegerkuh über alle Rassen hinweg ermittelt

Dairy Grand Prix Gala

Neben der Vergabe des All Dairy Austria Awards für die Kühe der jeweiligen Rassen werden noch die besten Züchter und die leistungsstärksten Tiere geehrt

Dairy Grand Prix Sale

Ca. 25 Tiere aus den besten nationalen und internationalen Kuhfamilien werden zum Verkauf angeboten

Dairy Grand Prix Austria 2018

Neue BVD Verordnung

BVD Ausnahmeregelung für Kärnten

Mit der Kundmachung in den amtlichen Veterinärnachrichten vom 5. Juni gilt für Kärnten eine neue Ausnahmeregelung hinsichtlich dem Inverkehrbringen von Rindern. Konkret bedeutet dies, dass es für amtlich anerkannt BVD freie Betriebe Erleichterungen gibt und kein Gesundheitszeugnis mehr notwendig ist.

Wie bereits im Kärntner Bauer vom 18. Mai berichtet, ist Anfang Mai eine Novelle der BVD – Verordnung in Kraft getreten. Eine der wesentlichen Änderungen in dieser Novelle ist, dass in Gebieten mit weitreichendem Bekämpfungsfortschritt gegen die BVD (Bovine Virusdiarrhöe) Ausnahmen von den verpflichtenden jährlichen Kontrolluntersuchungen, in nicht milchliefernden Betrieben, gewährt werden. Bisher mussten ja in allen nicht milchliefernden Betrieben einmal jährlich Blutproben gezogen werden (Jungtierfenster), um bei negativem Ergebnis den Status amtlich anerkannt BVD freier Betrieb zu behalten. Dies fällt nun weg und anstatt dass alle Betriebe untersucht werden müssen, reicht hin künftig eine Stichprobenuntersuchung in wenigen Betrieben. Für milchliefernde Betriebe ändert sich hingegen nichts, hier wird weiterhin einmal jährlich eine Tankmilchprobe untersucht. Folge dieser Umstellung bei den Kontrolluntersuchungen auf ein Stichprobensystem ist, dass sich auch bezüglich dem Inverkehrbringen Änderungen ergeben. Bislang galt ja für amtlich anerkannt BVD freie Betriebe in Kärnten die Regelung, zumindest einmal alle 14 Monate eine Kontrolluntersuchung durchzuführen damit dann Rinder ohne Einzeltieruntersuchung in Verkehr gebracht werden konnten. Da nun in vielen Betrieben (nicht milchliefernden Betrieben) keine jährliche Kontrolluntersuchung mehr stattfindet, greift eine neue Regelung.

Erleichterungen im Viehverkehr

Diese besagt, dass in Gebieten mit Ausnahmeregelung Rinder aus amtlich anerkannt BVD freien Betrieben solange im gesamten Bundesgebiet ohne Einschränkungen verkehrsfähig sind, solange der Betrieb den Status amtlich BVD frei hat. Eben diese Gebiete, für die diese Ausnahmeregelung gilt, wurden jetzt in den amtlichen Veterinärnachrichten kundgemacht. Neben dem Bundesland Kärnten, haben die Ausnahmeregelung auch die Bundesländer Burgenland, Steiermark und Vorarlberg erhalten. In Kärnten wurden vor kurzem alle Betriebe, die den Status amtlich anerkannt BVD frei haben, durch das Amt der Kärntner Landesregierung mit der Zusendung der Weidebescheinigung 2018 informiert. Diese Mitteilung über den Status amtlich anerkannt BVD frei gilt bis auf Widerruf und ist Grundlage für eine weitere Erleichterung. Denn all diese Betriebe brauchen hin künftig keine Bestätigung (Gesundheitszeugnis) mehr, in dem der BVD Status des Tieres angeführt ist.

Es reicht nunmehr eine Bescheinigung des Tierhalters am Lieferschein, dass die Rinder aus einem amtlich anerkannt BVD freien Bestand kommen. Es bietet sich etwa folgende Formulierung am Lieferschein an: „aus einem BVD freien Bestand“. Für jene Betriebe in Kärnten, die nicht amtlich anerkannt BVD frei sind (rund 100 Betriebe), gelten diese Ausnahmeregelungen natürlich nicht. Diese Betriebe werden vom Amt der Kärntner Landesregierung in den nächsten Tagen nochmals schriftlich verständigt und auf die weiter bestehenden Untersuchungspflichten hingewiesen.

DI Franz Augustin, LK-Kärnten

Die Jungzüchter Profis als Preisrichter

Die Königsdisziplin der Rinderzucht als Abschluss einer erfolgreichen Bildungssaison

Eine kleine Gruppe an Jungzüchterprofis stellte sich der Herausforderung des Preisrichtens – der Königsdisziplin der Rinderzucht – am letzten Mai-Wochenende in der Berufsschule Schärding.

Zu Beginn wurden die TeilnehmerInnen gezielt auf die Exterieurmerkmale und die Lineare Nachzuchtbeschreibung der drei Hauptrassen Fleckvieh, Braunvieh und Holstein von den drei Fachmännern Ing. Gerald Pollak, Dipl. Ing. Stefan Hodel und Roland Hartl geschult.

Das Erlernte wurde gleich im Anschluss an den Tieren der jeweiligen Rassen im Rahmen eines Exterieurwettbewerbs am Landesgut Otterbach auf die Probe gestellt.

Zum Abschluss des erfolgreichen ersten Tages besichtigten die Jungzüchterprofis den imposanten und züchterisch interessanten Holstein Betrieb – Jomagro Holstein der Familie Großpötzl, der sich auf zahlreichen nationalen und internationalen Rinderschauen bereits einen Namen gemacht hat.

Der zweite Tag des Moduls stand im Zeichen des Preisrichtens. Der zweite Tag des Moduls stand im Zeichen des Preisrichtens, mit der Aufgabe an die TeilnehmerInnen, alle Rassen zu rangieren und zu kommentieren. Besonders amüsant und lehrreich war die anschließende Videoanalyse.

Die Siegerinnen der beiden Tage:

Bester Bewerter der Rasse Fleckvieh: Simon Stöckl aus Salzburg

Bester Bewerter der Rasse Braunvieh: Andreas Wurzinger aus Niederösterreich

Bester Bewerter der Rasse Holstein: Daniel Murke aus der Steiermark

Bester Preisrichter: Georg Maier aus der Steiermark

2. Platz Preisrichten: Andreas Wurzinger aus Niederösterreich

3. Platz Preisrichten: Elisabeth Schönhart aus Kärnten

 

Salzburg hat zwei neue Jungzüchterprofis

Die beiden Salzburger Josef Geisler und Simin Stöckl schlossen mit diesem Modul das Erfolgsprojekt „Jungzüchterprofi“ ab und sind nun gerüstet für die Zukunft. Die Rinderzucht Austria wünscht den beiden auf ihren weiteren Lebensweg alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

 

ZAR-Kuhrier-Ausgabe-7-2018.

Aktuelle Themen in dieser Ausgabe:


- Jungzüchterprofi: Finale in der Königsdisziplin
- Blick auf die Zukunft der GAP - Gastkommentar von DI Johannes Fankhauser, Sektionsleiter der Sektion II, Landwirtschaft und Ländliche Entwicklung, BMNT
- Biobetriebe in Österreich: Plus 6%
- EFFAB: Generalversammlung in Wien
- Weltmilchtag stellt Milch in den Fokus
- Stefan Lindner neu im AAC-Vorstand
- Kooperationsgespräche in Ankara, Türkei
- Zuchtviehmarketing in Serbien
- Treffen mit Ukrainischer Vize-Ministerin
- Josef Moosbrugger ist neuer LK-Präsident
- 70 Jahre Österreichische Tierärztekammer
- Die Jungzüchterprofi-AbsolventInnen haben das Wort …
- Erfolgreiches Jahr der Grauviehzüchter
- Rinderbestand per 1. März 2018: -1,1%
- Erfolgreiche Tiroler Frühjahrsschauen
- Alles Gute Rudi Hussl!
- Tuxer auf der „Pack"
- Termin für Bundesbraunviehschau steht fest
- ÖKL-Praxisseminar: Die Herde im Griff
- Datenschutzerklärung

 

Einen interessanten Einblick gibt Ihnen

das Team der RINDERZUCHT AUSTRIA!

ZAR-Kuhrier-Ausgabe-7-2018.

ZAR-Kuhrier-Ausgabe-6-2018.

Aktuelle Themen in dieser Ausgabe:

 

- Besamungen durch Landwirte nehmen zu, Besamungsdichte nimmt leicht ab
- BTV: Reduktion der Sperrzone in Kärnten
- Verzehnfacht: Betriebe mit > 50 Kühen
- Almbewirtschaftung: 21.000 Betriebe treiben auf
- Projektauftakt Klauen-Q-Wohl - Praxistag in Raumberg-Gumpenstein
- „Brauchen vernünftige Weiterentwicklung der GAP“
- EU: Milchpreise tendieren nach unten
- BMNT hat neuen Sektionschef für Landwirtschaft
- 12. Pinzgauer-Weltkongress in Salzburg
- Internationale Pinzgauerschau in Maishofen
- LFS: Österreichs Champions der Tierbeurteilung
- RINDERZUCHT AUSTRIA auf Agrarmesse in Marokko
- Türkei: Projekt für 250.000 Zuchtrinder
- Generalversammlung FLECKVIEH AUSTRIA
- Generalversammlung Rinderzucht SteiermarkGeneralversammlung NÖ Genetik
- Positive Bilanz beim Kärntner Holsteinverband
- LKV: Der Dienstleister im Herdenmanagement
- Jungzüchterprofi: Konflikte konstruktiv lösen
- Tirol hat drei neue Jungzüchterprofis
- Jungzüchterprofi Absolventin ist Lehrling des Monats
- Jungzüchterprofi: Der Weg der Milch
- Österreich hat 17 neue Herdenmanager
- Siffert und Kern im ORF-Publikumsrat
- Landjugend-Bundesagrarkreis in Salzburg
- Tiroler Fleckvieh-Jungkuhschau
- Braunvieh: Murtalschau 2018
- Steiermark: 120 Jahre Viehzucht
- LFS Pyhra: Tag der offenen Tür
- LFS Warth: Kurs für Eigenbestandsbesamer

ZAR-Kuhrier-Ausgabe-5-2018.

Blauzungenkrankheit ! Schutzzone wird reduziert!!

Mit dem Ende der vektorfreien Zeit (voraussichtlich 30.04.2018) erfolgt eine Reduktion der Schutzzone in Kärnten. Für die meisten Rinder-, Schaf- und Ziegenhalter in Kärnten eine enorme Erleichterung. Für Betriebe die in der verkleinerten Schutzzone verbleiben, wird’s in Zukunft ohne Impfung allerdings kaum gehen.

Während eine Reduktion der Schutzzone für alle Betriebe, die aus der Schutzzone herausfallen, enorme Vorteile bringt, da die Tiere aus diesen Gebieten wieder ohne Einschränkung handelbar und verbringbar sind, bedeutet dies für Halter von Rindern, Schafen und Ziegen in den Gebieten die Schutzzone bleiben eine Verschärfung gegenüber der bisherigen Situation. Denn diese Reduktion der Schutzzone hat den Effekt, dass nach dem Ende der vektorfreien Zeit (voraussichtlich 30.04.2018), außer zur Schlachtung, ohne Impfung keine Tiere in die freien Gebiete Kärntens, aber auch in die anderen freien Gebiete in Österreich, mehr verbracht werden können.

Impfung in der Schutzzone notwendig!

Den Tierhaltern in den Gebieten die Schutzzone bleiben wird daher dringend empfohlen ihre Tiere weiterhin gegen die Blauzungenkrankheit impfen zu lassen. Insbesondere Milchviehbetriebe müssen hierbei bedenken, dass es für Kälber in den betroffenen Gebieten nur begrenzte Absatzmöglichkeiten gibt. Um Kälber aber aus der Schutzzone ins freie Gebiet verbringen zu können müssen entweder die Mütter geimpft sein, oder die Kälber geimpft werden! Bedacht genommen werden muss auch auf den Alm- und Weideviehverkehr. Wird etwa beabsichtigt ein Rind aus der verkleinerten Schutzzone im Sommer nach Oberkärnten auf eine Alm zu geben, so geht dies nur mit einer Impfung gegen die Blauzungenkrankheit.

Impfung durch den Hoftierarzt

Die Anmeldung zur Impfung erfolgt wie bisher beim Hoftierarzt. Dieser gibt die Impfmeldung an den Amtstierarzt weiter und fasst bei diesem die Impflisten und den benötigten Impfstoff aus.

Die Kosten für den Impfstoff werden nach wie vor vom Land Kärnten übernommen, als Entgelt für die tierärztliche Tätigkeit wird der unveränderte Tarif von 36 € Betriebspauschale (inkl. 3 Tiere) und 2,40 € je weiterem Tier empfohlen. Rinder sind zweimal im Abstand von mind. 21 Tagen zu impfen, Schafe und Ziegen brauchen nur einmal geimpft werden. Nach dem Impfen gilt noch eine Wartezeit von 10 Tagen, bevor ein Tier aus der Schutzzone ins freie Gebiet verbracht werden kann. Ist beabsichtig, Tiere noch im Frühjahr zu vermarkten, so ist zu überlegen, ob hierfür die Zeitspanne für die Impfung noch ausreicht, oder ob nicht doch schon vor Ende der vektorfreien Zeit (wahrscheinlich 30.04.2018) die Tiere abgegeben werden.

LK Kärnten, DI Augustin Franz

Schutzzone nach dem Ende der vektorfreien Zeit

Die Gemeinden

  • Klagenfurt am Wörthersee

  • Maria Saal

  • Glanegg

  • Moosburg

  • Pörtschach

  • Krumpendorf

Die Gemeinde

  • Liebenfels ausgenommen die Katastralgemeinden Sörgerberg, Pflausach und Freundsam

Von den Gemeinden

  • St. Veit an der Glan nur die Katastralgemeinden Hörzendorf, Projern, Tanzenberg, Galling

  • Feldkirchen nur die Katastralgemeinden Glanegg, Klein St. Veit, Fasching, Gradisch, Gradenegg

  • Maria Wörth nur die Katastralgemeinde Reifnitz

  • Keutschach nur die Katastralgemeinde St. Nikolai

  • Magdalensberg nur die Katastralgemeinden Portendorf, St. Thomas (nur die Teile westlich von der KG Zeiselsberg) und die Katastralgemeinde Zeiselsberg

Kärntner Holstein Verband zieht positive Bilanz!

Sehr hohe Laktationsleistungen, die zweithöchste Lebensleistung Österreichs und über 1.000 vermarktete Zuchtrinder stellen Kärntens Holstein- und Jerseyzüchtern ein hervorragendes Zeugnis aus. Neben einem positiven Bilanzergebnis für das abgeschlossene Wirtschaftsjahr 2017 wurden die besonderen Ereignisse des Vorjahres präsentiert.

Am 07. April fand die alljährliche Vollversammlung des Kärntner Holstein Verbandes in der landwirtschaftlichen Fachschule Stiegerhof bei Gödersdorf statt. Trotz des sehr schönen Wetters und der aktuell herrschenden Feldarbeiten folgten neben der Züchterschaft auch die Ehrengäste Hausherr Dir. Dipl.-Ing. Johannes Leinter, Präsident der LK-Kärnten ÖR Ing. Johann Mössler, Tierzuchtdirektor Dipl.-Ing. Erwin Brunner und Obmann Stellvertreter Ing. Reinhard Scherzer von Kärntnerrind der Einladung.

Für die Rinderzüchter und Milchproduzenten war 2017 ein arbeitsintensives und teils schwieriges Jahr, resümierten Obmann Josef Köchl und Geschäftsführer Alfred Possegger. Speziell zum Jahresbeginn gab es größere Probleme im Exportgeschäft bedingt durch Finanzierungsprobleme und dem Auftreten der Blauzungenkrankheit. Trotz dieser Problematik setzte der Zuchtverband im Jahr 2017 über 1.000 Zuchttiere der Rassen Holstein und Jersey über die Ab-Hof-Vermarktung ab.

Erfreuliche Milchleistungen/ Jersey aus Kärnten die Nr.1 in Österreich

Die Präsentation des Leistungsberichtes sowie der sehr aktiven Verbandsaktivitäten von Alfred Possegger und Meinhard Huber zeigte eindrucksvoll die positive Leistungsentwicklung beider Rassen der letzten Jahre. Sehr hohe Laktationsleistungen von über 16.000 kg Milch und die die zweithöchste Lebensleistungskuh über alle Rassen in ganz Österreich sowie die positive Entwicklung der Sekundärmerkmale sprechen für die richtige Zuchtwahl, aber vor allem für das hohe Niveau und Management auf den Zuchtbetrieben. Eine besondere Auszeichnung erfuhren 21 Züchter durch die Überreichung des ZAR-Ehrendiplomes für die neuen 100.000 Liter Kühe.

Die Dauerleistungskuh „NELLY“ V. Mtoto von der Züchterfamilie Gasser aus Feistritz/Drau ist mit einer aktuellen Lebensleistung von 188.770 kg die zweitbeste Dauerleistungskuh in ganz Österreich.

Die Wisconsin-Tochter „FARA“ von Familie Greinig aus Feldkirchen schaffte es in der fünften Laktation mit einer 305-Tage Leistung von 16.259 kg Milch und 1.356 kg Fett und Eiweiß landesweit an die Spitze. Auch bei den Jerseykühen ist Kärnten österreichweit an erster Stelle. Die beste Kuh „JERSEY“ V. DJ Jante von Familie Tschinder aus Feldkirchen erreichte in der vierten Laktation eine

305-Tage Leistung von 9.692 kg Milch mit 5,29 % Fett, 4,06% Eiweiß und 906 kg Gesamtinhaltsstoffe. Die beste Dauerleistungskuh der Rasse Jersey kommt von Familie Possegger aus Fresach, die Hunter-Tochter „TUNDRA“, erreichte eine Lebensleistung von über 74.000 kg Milch.

Zuchtviehabsatz

Der Zuchtviehabsatz im Jahr 2017 verlief speziell im letzten Halbjahr sehr zufriedenstellend. Sowohl im Inland als auch im wichtigen Exportgeschäft konnten alle zum Verkauf angemeldeten Tiere vermarktet werden. Genau 600 Tiere gingen in sechs verschiedene Exportländer und 494 Tiere fanden innerhalb von Österreich einen Käufer. Speziell nach Südtirol konnten viele Kühe in Milch zu guten Preisen vermarktet werden.

Unter ständigen Bemühungen und intensivem Kontakt zu den Viehhandelsfirmen und der aktiven Mitarbeit der Mitgliedsbetriebe konnten in Summe 1.094 Zuchttiere über die Vermittlung des Zuchtverbandes vermarktet werden.

In den Grußworten der Ehrengäste wurde auf die Zuchtbegeisterung und die herausragende Leistung der Kärntner Holstein- und Jerseyzüchter eingegangen und ihnen dafür Dank und Anerkennung ausgesprochen.

 Ausgezeichnet wurden die höchsten Betriebsdurchschnittsleistungen, die höchsten Einzelkuhleistungen, die besten BIO-Betriebe, sowie die Besitzer der neuen 100.000 Liter Kühe durch das ZAR-Ehrendiplom. Als besondere Präsente gab es heuer für die Züchterfamilien eigens angefertigte Zirbenduftsäulen aus den Nockbergen.

 

Als Präsente gab es Zirbenduftsäulen aus den Nockbergen!
Als Präsente gab es eigens angefertigte Zirbensäulen aus den Nockbergen
Im Kontrolljahr 2017 gab es 21 neue 100.000 Liter Kühe

Über ein Viertel der 100.000 Liter Golden Girls sind Holsteins

Aktuell gibt es in Österreich 634 Lebensleistungskühe, welche von der RINDERZUCHT AUSTRIA mit der Lebensleistungsurkunde ausgezeichnet werden.

Diese Auszeichnung erhält eine Kuh dann, wenn eine Lebensleistung von über 100.000 Liter erreicht wird.

Aufgrund ihrer besonderen Leistung werden sie auch oft als „100.000 Liter Golden Girls“ bezeichnet. Von den 634 Golden Girls sind 176 der Rasse Holstein zuzuordnen. Damit sind über ein Viertel der 100.000 Golden Girls in Österreich Holsteinkühe. Dies ist umso beachtlicher, da die Holsteinrasse in Österreich nur einen Rassenanteil von ca. 12 % in der Milchleistungskontrolle aufweist. Schon seit Jahren züchtet Holstein Austria mit der Zuchtphilosophie auf Langlebigkeit, Lebensleistung, Fitness, Fruchtbarkeit und Exterieur. Damit eine Kuh diese Leistung erreicht, muss sie gesund und fit bis in das hohe Alter sein. Eine optimale Tierbetreuung gepaart mit hochwertigem Herdenmanagement sind dazu unabdingbar. Mit diesen Vorgaben hat es die Holsteinrasse auch erreicht mittlerweile eine durchschnittliche Lebensleistung von über 30.000 kg zu überschreiten. Die Kuh mit der aktuell höchsten Lebensleistung in Österreich ist ebenfalls eine Holsteinkuh. PETRA EX90 von Familie Steiner aus Schlitters hat bereits eine Lebensleistung von fast 200.000 Milchg-kg erreicht. Wenn alles gut geht und sie gesund bleibt, so müsste sie dies in den Sommermonaten des heurigen Jahres erreichen.

Familie Gasser aus Feistritz/Drau züchtete schon 23 100.000 Liter Kühe! Die aktuell höchste am Betrieb ist NELLY mit über 186.000 kg Milch

Glänzende Leistungen am Jungzüchter Grand Prix 2018

Am 24. März 2018 wurde der Jungzüchter Grand Prix in der Zollfeldhalle ausgetragen. Das rege Publikumsinteresse und die gezeigten Leistungen der Jungzüchter bestätigten die Wichtigkeit derartiger Veranstaltungen.

Bereits um 9 Uhr startete der Große Preis von Kärnten mit den Typ- und Vorführentscheidungen der Jungzüchter. In 14 Gruppen wurden sowohl bewundernswerte Vorführleistungen als auch tolle Kalbinnen der Rassen Fleckvieh, Holstein, Braunvieh, Pinzgauer und Jersey gezeigt. Die auswärtigen Teilnehmer aus Süd- und Osttirol vermischten sich mit den Kärntnern und somit wurden die Entscheidungen noch spannender. Die Jungpreisrichter Alexander Hörmandinger aus Oberösterreich (Fleckvieh, Pinzgauer), Stefan Schneider aus Vorarlberg (Holstein, Braunvieh, Jersey) und Andreas Wurzinger aus Niederösterreich (Bambinis) meisterten ihre Aufgabe mit Bravour und zeigten sich von den Leistungen beeindruckt. Der Großteil der Kalbinnen wurde bereits am Vortag angeliefert, damit sich die Tiere in Ruhe an die fremde Umgebung gewöhnen konnten. Außerdem wurde dadurch die Geselligkeit gefördert und die Zusammengehörigkeit der Jungzüchter gestärkt.

FLECKVIEH

In den Fleckviehgruppen konnten sich im Vorführen Andreas Trupp aus Steinfeld mit der Kalbin ZENZI (V: GS Pandora), Christina Schneeberger aus Matrei mit LORENA (V: Evergreen), Jakob Scherzer aus Paternion mit FABI (V: Raldi), Martin Schwinger aus Lendorf mit MANU (V: Marin), Thomas Schilcher aus Preitenegg mit TAUPERLE (V: Wille), Klaus Strobl aus Toblach mit SELMA (V: Waldbrand) und Gerhard Mariacher aus Virgen mit WANDA (V: Wirt) souverän durchsetzten. Sie alle wurden mit dem Gruppenvorführsieg belohnt. Zusätzlich konnten Christina Schneeberger, Jakob Scherzer, Martin Schwinger und Gerhard Mariacher mit dem Gruppentypsieg den Ring verlassen und einen Doppelsieg erreichen. Weiters wurden JASI (V: Vesuv) von Sarah Maier aus St. Stefan/Lav., ERIKA (V: Dryland) von Gregor Tschernitz aus Feldkirchen und BOZEN (V: GS Pandora) von Roman Stadler aus Virgen mit dem Gruppentypsieg ausgezeichnet.

HOLSTEIN

Bei der Rasse Holstein gingen die Gruppenvorführsiege an Maria Gumpold mit DELICIA (V: Atwood) und Katja Unterweger mit  ADRIA (V: Beemer). Die Gruppentypsiege errangen DELICIA (V: Atwood) von Maria Gumpold und PRESTIGE-DORMAN (V: Doorman) von Christoph Rainer aus Innichen, Südtirol.

BRAUNVIEH

Bei den Braunviehkalbinnen wurden Daniel Vicenzi aus St. Gertraud, Südtirol mit EMMYLU (V: Blooming) und Tobias Karnutsch aus St. Walburg, Südtirol mit PATTI (V: Jeronimo) zu den Gruppenvorführsiegern ernannt. Die Gruppentypsiege gingen mit EMMYLU (V: Blooming) von Tobias Karnutsch und BIANCA (V: Blooming) von Andreas Planegger nach Südtirol.

PINZGAUER

Die Vorführer Thomas Warmuth von der LFS Litzlhof mit MISS (V: Glido) und Julia Mikitsch aus Penk mit BABSI (V: Doc) bewiesen ihr Können im Umgang mit den Kalbinnen und wurden zum Gruppenvorführsieger ernannt. Als Gruppentypsieger verließen SELVITA (V: Stachus) von Manuel Probst aus Wieting und BABSI (V: Doc) von Julia Mikitsch den Ring.

JERSEY

Die kleine aber feine Gruppe der Jerseykalbinnen konnten Raphael Strasser aus Himmelberg mit AURELIA (V: Eclipes Pp) als Vorführsieger und JULIET (V: Eclipes Pp) von Thomas Hecher aus Bad Bleiberg als Typsieger für sich entscheiden.

BAMBINIS

Um die Mittagszeit präsentierten Kinder von 3 bis 10 Jahren ihre Kälber und verzauberten die Besucher der gut gefüllten Zollfeldhalle. Der Obmann der Österreichischen Jungzüchtervereinigung (ÖJV) Andreas Wurzinger interviewte die jüngsten Vorführer und fand heraus, wie die Kälber heißen, wer mit den Kindern trainiert hat oder wie lange bereits das Vorführen geübt wurde. Alle Zuschauer waren begeistert von den talentierten, vor Freude strahlenden Kindern.

Dem Preisrichter stachen die Leistungen der Sieger und Reservesieger in den Bambinigruppen besonders ins Auge. Alle anderen Teilnehmer wurden mit dem dritten Platz belohnt und erhielten eine Glocke als Preis für die erfolgreiche Teilnahme. In der ersten Gruppe der 3 bis 7-Jährigen dominierten Rafael Unterweger aus Villach mit CARNICA (V: GS Bigjohn) und Matthäus Fritzer aus Ferndorf mit BINA (V: Walfried). Die weiteren Bambinigruppen konnten Anja Daniel aus Griffen mit ENZI (V: GS Wattking) vor Johannes Rutrecht aus St. Margarethen/Lav. mit ISABEL (V: Evergreen), Patrick Rutrecht aus St. Margarethen/Lav. mit NINA (V: Voltaire) vor Matthias Schnitzer aus Feldkirchen mit MAXIMUS PP (V: Haller-Max Pp) und Maria Galaus aus Bad Bleiberg mit SINNBILD (V: VJ Bihl) vor Marie Eberhard aus St. Stefan/Lav. mit UNIKAT (V: Royal) für sich entscheiden.

RAIFFEISEN SCHULWETTBEWERB

Vier landwirtschaftliche Fachschulen aus Kärnten matchten sich im Schulwettbewerb. Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums von Raiffeisen wurde das Thema „Genossenschaftswesen“ von den Schulen behandelt und kreativ interpretiert. Die Aufgabe war es in einer Show zum einen das Publikum und zum anderen die Jury zu überzeugen. Die Bewertung wurde auf Basis der Jurypunkte und der Lautstärke des Applauses durchgeführt.

Obwohl alle Fachschulen, Stiegerhof, Litzlhof, St. Andrä und Goldbrunnhof, beeindruckende Leistungen zeigten, konnte am Ende die LFS Goldbrunnhof den Titel verteidigen. Durch eine unterhaltsame Show, die mit Tanz und Schuhplattln zum Augenschmauß wurde,  fesselten die Goldbrunnhofer Jury und Publikum und holten sich erneut den Wanderpokal. Das Team der LFS Litzlhof behandelte in einem Rollenspiel das vorgegebene Thema und errang damit den guten zweiten Platz.

GESAMTTYPSIEGER

Am Nachmittag wurden die Sieger der Vorrunden erneut in den Ring gebracht, um die Schausieger zu ermitteln. Für die Preisrichter wurde die Aufgabe schwieriger, trotzdem konnten sie beweisen, dass sie nichts aus der Ruhe bringt und sie ihren Idealtyp vor Augen haben und diesen verfolgen. Bei der Rasse Pinzgauer wurde die harmonische, ausgeglichene Doc-Tochter BABSI von Julia Mikitsch zur Gesamtsiegerin und SELVITA (V: Stachus) von Manuel Probst, die mit einem trockenen, gut gewinkelten Fundament ausgestattete ist, zur Gesamtreservesiegerin gekührt.

Den Braunviehtypsieg holte sich Daniel Vicenzi mit der extrem tiefen Kalbin EMMYLU (V: Blooming), der vor Andreas Planegger mit BIANCA (V: Blooming), die durch ein gut gelagertes Becken besticht, platziert wurde.

Der Holsteintypsieg ging nach Süditirol zu Christoph Rainer, der mit der feinen, ausdrucksstarken Kalbin PRESTIGE DORMAN (V: Dorman) bestechen konnte. Knapp hinter ihr stand die Atwood-Tochter DELICIA von Maria Gumpold, die durch ihre Tiefrumpfigkeit und Eleganz auffiel.

Mit dem Typsieg der Rasse Fleckvieh wurde BOZEN (V: GS Pandora) von Roman Stadler, die mit einem glasklaren Fundament und viel Breite ausgestattet ist, ausgezeichnet. FABI (V: Raldi) von Jakob Scherzer brillierte mit ihrer Körperlänge und holte sich den Reservesieg.

GESAMTVORFÜHRSIEGER

Als weitere Höhepunkte dieser Jungzüchterschau wurden die Gesamtentscheidungen getroffen. Die Gruppensieger unter 16 Jahren wurden ins Junior-Finale und die jenigen über 16 Jahren ins Senior-Finale geschickt. Die Leistungen aller Finalteilnehmer waren beeindruckend. Nur Kleinigkeiten unterschieden die Vorführer voneinander. Ruhe, höchste Konzentration und eiserner Wille konnte aus den Gesichtern der Vorführer herausgelesen werden.

Im Junior-Finale triumphierte Christina Schneeberger aus Matrei mit LORENA (V: Evergreen). Sie holte sich vor Jakob Scherzer mit FABI (V: Raldi) den Junior-Gesamtvorführsieg. Hörmandinger schwärmte von den Fähigkeiten der jungen Leute und betonte, dass es schwierig sei, eine Entscheidung zu treffen.

Das Senior-Finale richtete Stefan Schneider. Auch er hatte eine harte Aufgabe und entschied sich am Ende für Katja Unterweger aus Villach mit ADRIA (V: Beemer) als Gesamtsiegerin. Klaus Strobl erreichte den Reservesieg mit SELMA (V: Waldbrand).

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und deren Eltern, allen Unterstützern und Sponsoren und allen Zusehern fürs dabei sein und Mitwirken! Die Kärntner Jungzüchter konnten eindrücklich beweisen, dass die Züchterjugend sehr viel Potential verkörpert. Sehr viel positive Einstellung konnte man nach außen hin spüren aber auch innerhalb des Vereines.

Wir sind stolz, so viele talentierte und auch für zukünftige Schauen motivierte, junge Leute in unserem Verein zu haben!

Ergebnisliste 24.03.2018 v.l.n.r: Gesamtvorführsieger Junior Schneeberger Christina / Matrei und Gesamtvorführsieger Senior Unterweger Katja / Villach
Die LFS Goldbrunnhof siegte beim Raiffeisen Schulwettbewerb
Gesamttypsieger Holstein
Gesamttypsieger Braunvieh
Siegerauswahl Holstein

Neuigkeiten bei LKV-APP

Beim LKV APP gibt es mittlerweile die Möglichkeit eine AMA Meldung zu machen.

Eine ausführliche Anleitung finden sie in der unten angeführten PDF Datei.

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Kärntner Holsteinzüchter dominiert auf Holstein Schau in Verona/Italien

Kärntner Holsteinzüchter dominiert auf der 17. European Holstein Schau in Italien

Am 02. Feber 2018 fand in Verona die 17. Auflage der offenen Holsteinschau statt. Der sehr engagierte Holsteinzüchter Thomas Ulbing aus Villach nahm mit zwei Tieren daran teil und konnte großartige Erfolge einfahren.

Unter dem Präfix „Carnica Holstein`s“ stellte Thomas Ulbing bei der europaweiten offenen Holsteinschau die Kalbin BE BE ADRIA (Beemer x Atwood x Alexander) welche im Gemeinschaftsbesitz mit BB Holstein ist, aus. Die extrem typstarke, sehr gut entwickelte Kalbin erreichte bei einer großen Gruppe den Gruppenreservesieg.

Die bekannte LADD-P-Tochter DOLLY VG-87, welche schon voriges Jahr den Gesamttypsieg beim Dairy Grand Prix erreichte, platzierte sich in einer starken Gruppe auf den hervorragenden dritten Platz.

DOLLY VG-87 wechselte anlässlich der Schau auch den Besitzer und wird zukünftig ihr zu Hause in einen der besten Zuchtherden in Italien haben. Dolly wurde in der ersten Laktation (2 Jahre) mit VG-87 Punkten eingestuft, ist hornlos und Rotfaktorträgerin und hat einen bemerkenswerten Stammbaum. Abstammung von Dolly (Ladd-P x VG-87 Cousteau x VG-85 Jotan x VG-86 Talent x VG-86 Rubens aus der legendären Factor Dorothee EX-94!!)

 

Der Kärntner Holstein Verband gratuliert und bedankt sich bei Thomas Ulbing für den tatkräftigen Einsatz und sein Engagement für die Kärntner Holstein Zucht.

Carnica Dolly-VG87
BE BE ADRIA
Carnica Dolly-VG87

ZAR-Kuhrier Ausgabe 1/2018

Aktuelle Themen in dieser Ausgabe:

 

- Einladung zur Wintertagung  2018 zu den Fachtagen für Grünland- und Viehwirtschaft in Aigen/Ennstal (1.-2. Februar 2018) Information und Anmeldung

- Fleischleistungsprüfung 2017: Mehr Betriebe und Kühe – Neue Zuchtwerte für Fleisch- und Generhaltungsrassen ab Dienstag
- Kommentar von Elisabeth Köstinger, Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus zum Thema „Start einer nachhaltigen Erfolgsgeschichte“
- NTÖ: Erfolgreiche Zwischenbilanz
- Neue Version von RDV-Mobil - Ab sofort Meldungen ins AMA Rindernet möglich
- Bio: Betriebe und Flächen 2017
- Kooperation: RINDERZUCHT AUSTRIA mit der TIGEM
- BTV: Aufhebung der Sperrzone in der Stmk.
- Internationale Grüne Woche in Berlin
- OÖ: Tag der Milchviehhaltung, Thema: Schonendes Veröden der Hornanlagen beim neugeborenen Kalb
- Erstmals Zuchtrinder nach Turkmenistan
- Jungzüchterprofi: 10 Jahre Bildung für die Zukunft
- Jubiläum: 25 Jahre STN
- LKV-Tirol: Reinhard Winkler neuer Geschäftsführer
- Swiss Expo 2018: Jersey-Mehrfachsieg für Österreich
- Neun 100.000-Liter-Kühe auf einem Betrieb

ZAR-Kuhrier Ausgabe 1/2018

Swiss Expo 2018! Spitzen Erfolge für die Jerseyzucht in Österreich!

Vergangendes Wochenende fand die alljährliche Swiss Expo in Lausanne (Schweiz) statt. Bei dieser offenen Schau nahmen über 1.000!! Tiere teil.

Auch ein paar Holstein- u. Jerseyzüchter machten sich mit ihren Spitzentieren auf diese lange Reise und konnten großartige Erfolge für die österreichische Holstein- u. Jerseyzucht einfahren.

Junior und Junior Reserve Champion Titel JERSEY geht nach Österreich

Der Juniorchampion der Rasse Jersey heißt "Schönhof`s Tequila JASMINE" und stammt aus der bekannten Zuchtstätte von Familie Wenger in Maishofen, Salzburg. Auch der Reserve Junior Champion Titel der Rasse Jersey kommt mit "RAINNY" V. Tequilla von Familie Geisler aus Tirol in Österreich.

Gratulation an diese beiden Züchterfamilien zu diesem tollen Erfolg.

Holsteinschau

Der Preisrichter Barclay Phoenix betitelt die Holsteinschau an der Swissexpo als die beste Schow, die die Welt je gesehen hat. Enorme Tierqualität von den Jungrindern bis zur Dauerleistungskuh.

Grand Champion wurde die Goldwyn Tochter "Rogy Goldwyn GHARDAIA" von Joe Demierr, La Joux.

Einen ausführlichen Bericht mit Bildern und Videos finden Sie auf

www.schweizerbauer.ch

BildQuelle: schweizerbauer.ch, Cowsmopolitan Dairy Magazine, SwissExpo

Die drei Siegerkühe
Schönhof`s Tequila JASMINE, Fam. Wenger, Maishofen
RAINNY, V. Tequilla, Geisler Thomas, Tirol

ZAR-Kuhrier Ausgabe 15/2017

Aktuelle Themen in dieser Ausgabe:

 

- Klauen-Q-Wohl: Projekt zur Einrichtung einer österreichweiten Erfassung und Auswertung von Daten zu Klauengesundheit, Lahmheit und Tierwohl
- Landwirtschaft: Elisabeth Köstinger folgt Andrä Rupprechter
- Neue Zuchtwertschätzung: Erfolg für Österreich
- Ökologischer Zuchtwert veröffentlicht
- Blauzungenkrankheit - Vektorfreie Zeit seit 1. Dezember
- Tirol Milch: Zertifizierung durch LKV Austria
- Brüssel-Abschlussreise für Jungzüchterprofis
- Jungzüchterprofi Modul 4: Tiergesundheit
- Eutergesundheit: Augen auf beim Melkvorgang
- Delegiertenversammlung LfL-OÖ
- Serbien: Kongress für Milchproduktion
- AUKOS-Tiergesundheits-Symposium
- Exportmarkt Russland wieder aktuell
- IK-Pyhra: Generalversammlung
- Delegation aus Armenien zu Gast in Österreich 

ZAR-Kuhrier Ausgabe 15/2017

Weihnachtsfeier der Kärntner Jungzüchter in Bleiburg

Am 9.12.2017 feierten die Jungzüchter ihren Jahresabschluss in Bleiburg. Die sehr interessante Betriebsführung durch den Betrieb Skuk und der anschließende Ausflug auf die Petzen vereinten Weiterbildung und Geselligkeit und boten der Züchterjugend einen Einblick in das Betätigungsfeld eines sehr erfolgreichen Unternehmers, der wie er sagt „im Herzen Bauer ist und bleibt“.

Die Jungzüchter aus ganz Kärnten trafen sich um 9 Uhr bei der Griffen Rast, um einen gemeinsamen Tag zu verbringen. Nach dem Eintreffen aller fuhren wir auf den landwirtschaftlichen Betrieb von Franz Skuk nach Bleiburg. Der Betriebsführer stellte uns seinen Betrieb vor, der sicherlich ein außergewöhnliches Unternehmen darstellt und uns alle beeindruckte. Durch die besonderen Fähigkeiten von Franz Skuk konnten seit seiner Übernahme einige Standbeine des Betriebes aufgebaut werden: Biogasproduktion, Fernwärme, Biodieselproduktion, Rinderzucht mit eigener Hofmolkerei und das jüngste, das Schi- und Wandergebiet Petzen.

Wir besichtigten den Stall, der von unserem Vorstandsmitglied Hannes Weber perfekt gemanagt wird. Er und weitere zwei Mitarbeiter sind für die Landwirtschaft zuständig. Die 120 Montbeliard-Kühe werden von zwei Lely-Robotern gemolken und die Spalten ebenfalls von einem Lely-Roboter gesäubert. Die Fütterung erfolgt durch einen Selbstfahrer-Mischwagen und bei der Fütterung wird besonderes Augenmerk auf gute Qualität gelegt. Die zum Großteil sehr schweren, starken Kühe beeindruckten die Jungzüchter. Hannes Weber erzählte uns, dass er durch die Aktivitätsmessung der Kühe den richtigen Besamungszeitpunkt gut feststellen könne und sich dies sehr positiv auf die Fruchtbarkeit, auch beim Einsatz von gesextem Sperma, auswirke. Die Kälber werden vom ersten Tag an in Gruppenboxen gehalten. Dies erfordert besonderes Augenmerk auf die jüngsten Kälber, dafür gibt es weniger Probleme bei gegenseitigem Besaugen. Die Kälber werden ad-libitum getränkt. „Im Winter ist es aber ganz wichtig“, betonte Hannes Weber „dass die Milch drei Mal täglich aufgewärmt wird. So trinken die Kälber viel lieber und dies wirkt sich direkt auf höhere Zunahmen und schnelleres Wachstum aus.“

Obwohl der Betrieb Skuk extrem gewachsen ist, betont Franz „dass er sich sicher ist, dass der Familienbetrieb eine Zukunft in Österreich hat. Das Wichtigste ist es, keine unüberschaubaren Investitionen zu tätigen und nur zu kaufen, wenn man es sich leisten kann“. Durch diese Betriebsbesichtigung konnten wir einen Einblick in sein Unternehmen gewinnen. Wir alle bewundern seine Fähigkeit, bei so vielen verschiedenen Sparten den Überblick zu bewahren und trotz seiner außergewöhnlichen Erfolge am Boden zu bleiben. Wir bedanken uns bei Familie Skuk und Hannes Weber für die tolle Führung und wünschen weiterhin alles Gute!

Nach der Betriebsbesichtigung fuhren wir weiter zur Talstation des Schigebietes Petzen. Mit der Gondel ging es dann auf den Berg, wo an jedem Samstag im Advent der höchstgelegene Christkindlmarkt Österreichs stattfindet. Zuerst wurde gemeinsam gegessen und anschließend klang der Tag gemütlich beim Christkindlmarkt aus.

Die Kärntner Jungzüchter wünschen eine ruhige Adventszeit, fröhliche Weihnachten und alles Gute für 2018!

Erfolgreiche Bewerterschulung in der Steiermark

Vom 29.-30. November fand in Bad Waltersdorf die diesjährige Bewerterschulung von Holstein Austria statt.

Neben den Abstimmungen in den gesamten Exterieurmerkmalen bei den Rassen Holstein und Jersey stand auch eine Wiederholbarkeitsüberprüfung statt. Die Ergebnisse der teilnehmenden Bewerter waren sehr gut, sodass die Kuheinstufungen in Österreich auf einer sehr einheitlichen Basis durchgeführt werden. Im theoretischem Teil wurden auch die aktuellen Zahlen der Milchleistungskontrolle sowie aktuelle Themen rund um die Holstein- und Jerseyzucht besprochen. Auch das neue Projekt „KuhVision“ wurde den Schulungsteilnehmern genau erläutert und die Startphase wird im Jänner 2018 sein. Die praktische Durchführung der Klassifizierung fand auf dem Betrieb von Elisabeth Thaller in Bad Waltersdorf statt.

Als Referenten fungierten Hans Terler (GF Holstein Austria), Meinhard Huber (Chefklassifizierer Holstein Austria) und Thomas Kahr welche mit den Ergebnissen der Wiederholbarkeitsprüfung sowie der gesamten Schulung sehr zufrieden waren.

Die teilnehmenden Bewerter erbrachten bei der Wiederholbarkeitsüberprüfung gute und einheitliche Ergebnisse
Die Rassen Jersey und Holstein werden mit demselben Schema (Einzelmerkmale, Hauptmerkmale, Gesamtnote) bewertet.
Die Kuheinstufung bei Holstein und Jersey spielt seit jeher eine große Rolle.

ZAR-Kuhrier-Ausgabe 14-2017

Aktuelle Themen in dieser Ausgabe:

 

- Milchleistungskontrolle ist die Basis für den Betriebserfolg - Bauern vertrauen auf professionelles Service der Landeskontrollverbände
- Erzeugermilchpreis im Oktober: 40,55 Cent
- Projekt FoKUHs für eine moderne bäuerliche Rinderzucht - Typisierung von Kühen für eine effizientere genomische Selektion mit dem Fokus auf Gesundheitsmerkmale
- LSD-Verordnung tritt heute in Kraft - Vorbereitung einer gemeinsamen Kommunikationsstrategie
- Brüssel: ZAR-Spitze trifft Othmar Karas
- Gesellschaft für bäuerliche Landwirtschaft gewinnen - Jungbauern präsentieren Tierwohlbroschüre
- Lebensmittel: NTÖ fordert lückenlose Transparenz - Am Punkt-Veranstaltung zur Herkunftskennzeichnung im Außer-Haus-Konsum
- Einkünfte in Landwirtschaft steigen nach Jahren wieder
- EU: Österreich hat höchsten Anteil an Bäuerinnen
- EU-Spitzenwert: 21% Biofläche in Österreich
- Antibiotika: VetMed-Studie bestätigt sparsamen Einsatz
- Jungzüchterprofi: Grundfutterqualität = Betriebserfolg und erfolgreiche Klauenpflege
- Neuaufstellung Vorarlberger Rinderzucht
- Regionalitätspreis: Burgenländischer Rinderzuchtverband
- RALF - Romanian Agriculture Leadership Forum
- Stierzüchter-Galaabend in Tirol
- Wichtiger Messeauftritt in Algerien

ZAR-Kuhrier-Ausgabe 14-2017

Spitzen Leistungen der Kärntner Holstein- u. Jerseyzüchter!!

Die Kärntner Holstein- und Jerseyzüchter erreichten im heurigen Kontrolljahr wieder Spitzenleistungen.

Vorab finden sie schon ein paar Auswertungen.

Weitere Auswertungen folgen demnächst.

Leistungsbericht Holstein und JErsey

Milchleistungskontrolle 2017, Holstein zweitstärkster Rassenblock in Österreich!

Holsteins sind mit 51.785 Kontrollkühen zweitstärkster Rassenblock im Milchleistungskontrollbericht 2017.

Mit einer durchschnittlichen Milchleistung in 305 Tagen von     8.808 kg Milch-4,07% Fett 3,30% Eiweiß und 649 Fett+Eiweiß kg, liegen die Holsteins nach wie vor sehr deutlich an der Spitze.

Überdurchschnittliche Ergebnisse konnten die Bundesländer Oberösterreich, Niederösterreich, Vorarlberg und Kärnten vorweisen.

Genauere Auswertungen aus Kärnten folgen in den nächsten Tagen!

 

ZAR-Kuhrier Ausgabe 13/2017

Aktuelle Themen in dieser Ausgabe:

- Oberösterreichische Besamungsstation: Audit bestanden
- Österreich: Rinderbestand konstant bei knapp 2. Mio.
- COPA COGECA: Arbeitsgruppe Zuchtrinder tagt in Brüssel
- FLECKSCORE-Seminar 2017
- Internationales Exterieur-Treffen in Frankreich
- Braunvieh-Europakomitee trifft sich in Slowenien
- Motto "Anpaarung ist Frauensache"
- GENOSTAR: Stiermuttertour 2017
- EU: Erzeugermilchpreise: Im Schnitt 36,72 Cent
- Vor 25 Jahren startete Tiroler Jungzüchterbewegung
- Jungzüchterprofis lernen Schlagfertigkeit
- Gesichert: Preisrichter für Jungzüchterwettbewerbe
- Expo-Cundinamarca in Bogota, Kolumbien
- Neue Broschüre "Milchpädagogik"
- Österreich glänzt auf Messe in Rennes

- RDV-Mobil: Neue Version ab sofort verfügbar
- Das Haus der Tierzucht auf Betriebsausflug
- Top Agrar/ZAR-Serie Teil 6: Kälberkrankheiten

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4 Kühe mit einer Lebensleistung von über 150.000 kg Milch!

4 x 150.000 kg Lebensleistung auf einem Betrieb

Der Betrieb RIEGLER Elisabeth aus Langenwang kann auf die außergewöhnliche Leistung von 3 lebenden HF-Kühen und einer BRV-Kuh mit einer Lebensleistung von mindestens 150.000 kg Milch verweisen.

Magic Mountain Sale - Musik trifft Rind

Gemeinsam veranstalten die Vorarlberger und Tiroler Züchter am 18. November 2017 erstmalig den Magic Mountain Sale im Vermarktungszentrum Rotholz.

Angeboten werden 25 Tiere und 3 Embryonenpakete der Rassen Holstein und Jersey aus nationaler wie internationaler Spitzengenetik. In den vergangenen Jahren konnten die Vorarlberger und Tiroler Holstein- und Jerseyzüchter viele Schau- und Zuchterfolge erringen. So ist man auch besonders stolz darauf, dass diese Erfolgsgenetik kombiniert mit der Spitzengenetik internationaler Kuhfamilien wie D Tequila Red EX96, Tri Day Ashlyn EX96, Outside Pledge EX95, Blackstar Raven EX93, Dellia EX95, Rubens Rosanna EX94, usw. beim Magic Mountain Sale angeboten wird. Als Auktionator konnte der bekannte Schweizer Mathias Suess engagiert werden. Der Verkaufskatalog ist auf www.rinderzucht.tirol abrufbar.
Neben dem Sale wird den Besuchern ein spannendes und unterhaltsames Rahmenprogramm mit Musik, Show und Unterhaltung geboten. Nicht umsonst wurde als Motto „Musik trifft Rind“ gewählt. Die musikalische Untermalung wird von der Stadtmusik Landeck-Perjen unter Leitung des bekannten Tiroler Musikers Hermann Delago durchgeführt.

PROGRAMM:

Ab 12.00 Uhr: Besichtigung der Verkaufstiere
Zahlreiche Infostände der Zucht- und Milchbranche
19.00 Uhr: Vorstellung Besamungsprogramm 2017/18 durch Ing. Bruno Deutinger
20.00 Uhr: Freibier
20.30 Uhr: MAGIC MOUNTAIN SALE mit Auktionator Mathias Suess und musikalischer Gestaltung durch die Stadtmusik Landeck-Perjen unter Leitung von Hermann Delago
anschließend: MAGIC MOUNTAIN PARTY

Neues Stierprogramm online!

Das neue Stierprogramm für die kommende Besamungssaison ist hier als PDF Datei online. Unter dem Bereich Besamung wird es in nächster Zeit aktualisiert.

Viel Spaß beim Studieren!

Stierprogramm
Stierprogramm
Stierprogramm

Das Erfolgsprojekt Jungzüchterprofi startet in die nächste Runde

Alle interessierten JungzüchterInnen im Alter von 18 bis 30 Jahren können sich für Modul 1, welches von 30. September bis 1. Oktober 2017 unter dem Titel „agrarische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen“ in Wien veranstaltet wird, anmelden.

Hochkarätige Referenten haben bereits zugesagt. Den Einstieg in die Materie Agrarpolitik macht der soeben gewählte Präsident des Österreichischen Bauernbundes, DI Georg Strasser, mit dem Referat „Wie kann der einzelne Bauer seine Anliegen ins Parlament bringen“. Der Vorstandsvorsitzende der Agrarmarkt Austria, DI Günter Griesmayr, wird die Aufgaben und Leistungen der AMA vorstellen. Agrarpolitik in Österreich und auf EU-Ebene wird den JungzüchterInnen direkt aus erster Hand, von DI Jakob Schrittwieser aus dem Ministerium für ein lebenswertes Österreich, nähergebracht. Markt, Mechanismen auf Märkten und die Zusammenhänge stellt DI Michael Wöckinger von der LK Oberösterreich vor. Wie Rinderzucht und Rinderwirtschaft in Österreich gelebt wird, präsentiert DI Martin Stegfellner als Geschäftsführer der Rinderzucht Austria.

Keine Angst, das wird weder langweilig noch trocken!

Unsere Referenten haben jahrelange Erfahrung und bringen die Fakten auf dem Punkt. Der Spaß wird auch am Abend garantiert nicht zu kurz kommen!

Jungzüchter/innen aus Kärnten
Jungzüchter/innen aus Kärnten

Kärntner Holsteinkühe österreichweit die Nr. 1 in Sachen Lebensleistung!

Die Holsteins sind mit ca. 6.000 Herdebuchkühen die zweitstärkste Rassenpopulation in Kärnten. Alte Kühe mit hohen Lebensleistungen zu züchten, dass ist der Traum eines jeden Rinderzüchters. Die Kärntner Holsteinzüchter sind österreichweit mit ihren Kühen rassenübergreifend schon Jahrelang führend in Sachen Lebensleistung. Perfektes Management auf den Betrieben und jahrelange, intensive Zuchtarbeit sind das Fundament zur Erreichung hoher Lebensleistungen. Speziell die hohe Lebensleistung räumt den Kärntner Holstein Kühen den Platz 1 in der Lebenseffektivität, welche der wichtigste Wirtschaftlichkeitsparameter in der Milchproduktion ist, ein!

Erste 100.000 Liter Kuh in Kärnten

Die erste 100.000 Liter Kuh in Kärnten war die Kuh „SONJA“, geboren 1968, eine Blitzard Tochter von Familie Mischkulnig aus St. Egyden. Sie erreichte mit 18 Jahren eine Lebensleistung von über 113.000 kg Milch.

Ehemalige Europarekordkuh kommt aus Kärnten

„ILONA“ die Modell Tochter der Züchterfamilie Brunner aus dem Lavanttal stellte im Jahr 2003 mit ihren 20 Lebensjahren den Europarekord in Summe der Fett und Eiweiß kg der Rasse Holstein auf. Sie erreichte eine Lebensleistung von 156.609 kg mit 13.679 Fett + Eiweiß kg. Dieser Rekord ist bis heute bei der Rasse Holstein österreichweit ungebrochen!

Älteste Kontrollkuh

Im Jahr 2013 machte „LAEDY“ V. Valiant Eddie von Familie Rauter aus Aifersdorf Schlagzeilen. Mit 137.747 kg Milch Lebensleistung stand sie im 22. Lebensjahr, sie war und ist bis heute die älteste Milchleisstungs Kontrollkuh in Kärnten.

Die aktuell älteste, lebende Kontrollkuh über alle Rassen in Kärnten ist ebenfalls eine Holsteinkuh. „KARLA“ die Blackhai-Tochter von Familie Hinteregger aus Feldkirchen ist 19 Jahre alt und produzierte bis dato eine Lebensleistung von über 140.000 kg Milch. Die durchschnittliche Lebensleistung der Holsteinkühe am Betrieb Hinteregger betrug im letzten Kontrolljahr knapp 45.000 kg.

Kärntens höchste Lebensleistungskuh

Eine Ausnahmekuh in Sachen Lebensleistung ist die Mtoto-Tochter „NELLY“ von Familie Gasser aus Feistritz/Drau. Mit knapp 13 Jahren erbrachte „NELLY“ bis dato eine Lebensleistung von 181.290 kg Milch, sie ist somit die höchste Lebensleistungskuh in Kärnten aller Rassen.  Auch österreichweit ist sie die zweitstärkste Lebensleistungskuh der Rasse Holstein. „NELLY“ steht aktuell trocken, genießt den Weidegang und wird im November wieder abkalben.

Lebensleistungskuh
Lebensleistungskuh

Knapp 200 Kühe über 100.000 kg Lebensleistung

In Kärnten erreichten in Summe schon 194 Holsteinkühe die Traumgrenze der 100.000 kg Lebensleistungsmarke. Auch die erste 100.000 Liter Kuh der Rasse Jersey in Österreich kommt aus Kärnten, es ist die Dunker-Tochter „Tanja“ von Familie Hassler aus Berg im Drautal.

Am Betrieb von Familie Gasser aus Feistritz/Drau überschritten bis heute bereits 22 Holsteinkühe die 100.000 kg Lebensleistungsgrenze. Die hohe Anzahl dieser Ausnahmekühe bringt die Züchterfamilie Gasser vlg. Spitaler in der internationalen Holsteinzucht auf einen der vordersten Plätze der sogenannten „Lebensleistungskünstler“! Besonders zu erwähnen ist weiters, dass alle 22 Kühe ausnahmslos selbst am Betrieb gezüchtet wurden.

Der Spitalerhof in Feistritz/Drau wird in Sachen „Lebensleistungskünstler“ gefolgt von Familie Mayer aus Weißenstein mit 8, Familie Keuschnig aus Paternion mit 7 und Familie Kastionig aus Lavamünd mit 6 gezüchteten 100.000 Liter Kühen.

Bericht-Lebensleistung-mit-Bilder
Lebensleistungskuh
Lebensleistungskuh

ARGE Holstein Sitzung in den Nockbergen

Die traditionelle Sommertagung von Holstein Austria fand heuer auf der Turracher Höhe in Kärnten statt. Im Rahmen der Tagung wurden wichtige Punkte zum Zuchtprogramm, Vermarktung und dem Dairy Grand Prix besprochen. Im Rückblick der vergangenen Monate wies Obmann Hermann Gruber auf die erfolgreichen Auftritte von Holstein Austria bei diversen Veranstaltungen wie auf der Deutschen Holstein Schau in Oldenburg hin. Diese großartigen Erfolge sind auch eine wichtige Basis in der Bewerbung der österreichischen Rinderzucht auf dem internationalen Markt.

Viel Gesprächsstoff rund um die Tierzucht

Bei der Tagung analysierten die Teilnehmer auch die zukünftigen Herausforderungen in der Tiervermarktung. Großes Bemühen ist von allen Organisationen gegeben, um einen zufriedenstellenden Viehabsatz für die Mitgliedsbetriebe garantieren zu können. Man fasste auch den Beschluss, gemeinsam mit dem Deutschen Holstein Zuchtverband am Projekt „KuhVision“ teilzunehmen. Im Gemeinschaftsprojekt „KuhVision“ wird eine umfassende Datenerhebung für neue Merkmale im Bereich der Tier- und Klauengesundheit durchgeführt. Dadurch können Betriebe eine frühzeitige Selektion machen. Mit einem völlig neuen Konzept wird auch der Dairy Grand Prix im Jahr 2018 fix in Traboch/Steiermark ausgetragen.

Sehr interessantes Rahmenprogramm

Die Teilnehmer konnten sich bei der Ganzjahresrodelbahn „NockyFlitzer“ von ihrer mutigen Seite zeigen. Desweiteren wurde eine Wanderung zum Bergbauern Familienbetrieb Huber in Saureggen zurückgelegt. Angekommen auf dem Betrieb welcher auf 1.600 m über den Meeresspiegel liegt, waren die Teilnehmer über den Betrieb mit über 30 Milchkühen beindruckt. Familie Huber hat sich für die Milchwirtschaft im Berggebiet spezialisiert und es wird ein Großteil der Milch in Speiseeis und Käse verarbeitet. Das sogenannte „Nockberge Bauernhofeis“ konnte vor Ort von allen verkostet werden.

ARGE Holstein Sitzung in den Nockbergen
ARGE Holstein Sitzung in den Nockbergen
ARGE Holstein Sitzung in den Nockbergen

IRLANDREISE vom AK-Milch Kärnten

Der Arbeitskreis Milch in Kärnten unter der Führung von Herrn Dipl.-Ing. Klaus Messner Schmutzer organisiert im Herbst dieses Jahres eine Irlandreise.

Einige Plätze sind noch frei!! Also schnell anmelden!

  • DATUM: 04.-08. Oktober 2017
  • Das genaue Programm finden Sie im Anhang.

Anmeldungen direkt über das Reisebüro (optimundus Reisewelt) bei Frau Brandl!

IRLANDREISE vom AK-Milch Kärnten IRLANDREISE vom AK-Milch Kärnten

ZAR-KUHRIER, Ausgabe 7/2017

Deutsche Holstein Schau 2017

Deutsche Holstein Schau 2017

Lady Gaga gewinnt erneut

Lady Gaga die erfolgreichste deutsche Holstein Kuh der letzten Tage war auch dieses Mal nicht zu schlagen. Sie zeigte in sehr eindrucksvoller Weise, dass Holsteinkühe auch noch mit 7 Kälbern absolut fantastisch aussehen können und siegte für ihre Besitzer Henrik Wille und Friedrich Köster aus Essen, zum wiederholten Male. Insgesamt war die gesamte Veranstaltung auf einem in Deutschland noch nie da gewesenen hohen Niveau.

Rinderzucht Austria präsentierte sich hervorragend

Die insgesamt 3 Kühe aus Österreich waren nicht nur im Stall das Gesprächsthema unter den vielen Fachbesuchern, sondern zeigten sich auch im Richtring von ihrer besten Seite. Alle 3 ausgestellten Tiere konnten sich in ihren Klassen auf dem ausgezeichneten Rang 3 einreihen.

Die Goldchip-Tochter JOMAGRO GC HAZIENDA aus dem Betrieb Margit und Johann Grosspötzl, Sigharting, konnte vor allen wegen ihrer Korrektheit, des ausgezeichneten Typs und des insgesamt sehr guten Euters überzeugen. Besonders das sehr drüsige Voreuter war eines der besten der gesamten Schau.

GOLDSTERN (V. Gold Chip) im Besitz von Ulrich Kopf, Mäder, belegte ebenfalls Platz 3. Sie hatte klare Vorzüge in der Feinheit des Skeletts, im Milchtyp und in der Bewegung

Mit der Jorick-Tochter NAOMIE, von Ulrich Kopf, Mäder, platzierte sich eine weitere Vertreterin aus Österreich auf Platz 3. Sie bestach vor allem durch ihre Ringpräsenz, sowie durch das ausgezeichnete Euter und das sehr gute Fundament.

Den sehr guten Auftritt der österreichischen Tiere rundeten die im Gemeinschaftsbesitz von Rupert Wenger, Maishofen und Martin Rübesam, Wiesenfeld befindlichen Kühe, WFD ARTES REGALE und WFD AT ROSALINA, mit den Reservesiegen in ihren jeweiligen Klassen ab.

Interesse an österreichischen Zuchttieren durch den gelungenen Auftritt

Die guten Ergebnisse der österreichischen Holsteintiere im Richtring waren sicherlich auch dafür ausschlaggebend, dass am Stand der Rinderzucht Austria und im Stallbereich sehr vielversprechende Kundengespräche geführt werden konnten.
Der gelungene Auftritt wurde neben den sehr guten Kühen war vor allem durch das ausgezeichnete Betreuungsteam ermöglicht.

Zuchttieren durch den gelungenen Auftritt
Zuchttieren durch den gelungenen Auftritt

Kärntner Schüler im Spitzenfeld!!

Im Rinderzuchtzentrum Traboch in der Steiermark fand am 18. Mai die Premiere des bundesweiten Tierbeurteilungswettbewerbes der Landwirtschaftsschulen statt. Die Aufgabe bei diesem Wettbewerb bestand darin, das äußere Erscheinungsbild der Kühe möglichst exakt zu beurteilen um Folgerungen für die Zucht abzuleiten. Diese Stärken- und Schwächenanalyse hat einen wesentlichen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit der Tiere.

Insgesamt gingen 26 Schulen mit 99 Schülern aus ganz Österreich mit jeweils einem Team an den Start, die ihr Wissen rund um die praktische Rinderzucht unter Beweis stellten. Es mussten zwei Kühe beurteilt werden und die Schüler konnten zwischen den Rassen Fleckvieh, Holstein oder Braunvieh wählen.

Kärntner Schüler unschlagbar!

Für Kärnten gingen Schüler von der LFS Stiegerhof, LFS Litzlhof, HBLA Pitzelstätten und der LFS Althofen an den Start.

Die Teilnehmer aus Kärnten erledigten ihre Aufgabe so gut, sodass mehrere Spitzenplatzierungen nach Kärnten gingen. Den Gesamtsieg über alle Teilnehmer entschied Anna-Sophia Burgstaller von der HBLA Pitzelstätten mit einer eindrucksvollen Leistung für sich, sie ist somit der erste Champion in der Tierbeurteilung in Österreich. Burgstaller siegte auch bei der Rasse Holstein und geht für Österreich nächstes Jahr bei der Agrar-Messe „Salon International de I`Agirculture“ (SIA) in Paris an den Start. Bernadette Lienhart von der HBLA Pitzelstätten stellte den zweiten und Johannes Oberwandling von der LFS Litzlhof den dritten Platz für die Rasse Holstein. Caroline Weinberger von der LFS Althofen konnte bei der Rasse Fleckvieh den sensationellen zweiten Platz erzielen.

Auch beim Schulwettbewerb errang Kärnten die ersten drei Stockerlplätze.

Erster wurde die HBLA Pitzelstätten gefolgt von der LFS Stiegerhof und der LFS Litzlhof. Die intensive Vorbereitung der Schüler mit den jeweiligen Fachlehrern und Chefklassifizierer Meinhard Huber hat wiederum Früchte getragen.

Diese konsequente und engagierte Nachwuchsarbeit an den Landwirtschaftsschulen ist die Basis für den späteren Züchter und Hofübernehmer. Diese beeindruckende Arbeit der Jugendlichen mit den Tieren zeigt, dass die Landwirtschaft auch in Zukunft in guten Händen ist. Die Rinderzucht bildet das Rückgrat der österreichischen Landwirtschaft, wozu leistungsstarke sowie gesunde und robuste Tiere notwendig sind, die von fachlich kompetenten Bäuerinnen und Bauern betreut werden, betont einer der Organisatoren, Direktor Peter Prietl von der LFS Kobenz.

Kommentar Meinhard Huber

Die Beurteilung des Exterieurs spielt in der Tierzucht seit jeher eine große Rolle. In den Anfängen der modernen Rinderzucht im 19. Jahrhundert kam der Exterieurbeurteilung eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der Rassen und ihrer wesentlichen, einheitlichen Eigenschaften zu. Auch heutzutage ist die Beurteilung der Tiere ein großer und wichtiger Bestandteil der Zuchtarbeit. Regelmäßige Beurteilungen an den Betrieben sind für die züchterische Arbeit sehr wichtig um den Tierbestand zu verbessern.

Auch die Zusammenarbeit zwischen Zuchtverbänden und den landwirtschaftlichen Fachschulen ist sehr wichtig und sollte weiterhin intensiviert und gestärkt werden.

Kärntner Schüler im Spitzenfeld!!
Kärntner Schüler im Spitzenfeld!!
Kärntner Schüler im Spitzenfeld!!

Jahreshauptversammlung der Kärntner Jungzüchter

Am 13. Mai 2017 fand die Jahreshauptversammlung der Kärntner Jungzüchter statt. Neben Ehrengästen und dem Vorstand waren viele engagierte JungzüchterInnen anwesend und verbrachten ein paar gemütliche Stunden beim Hotel Zollner in Finkenstein.

In einem gut gefüllten Saal beim Gasthof Zollner in Finkenstein eröffnete der Obmann der Kärntner Jungzüchter Radbod Natmeßnig am 13. Mai 2017 die Jahreshauptversammlung. Er bedankte sich bei allen JungzüchterInnen für ihr Engagement und die Bereitschaft bei diversen Veranstaltungen mitzuhelfen und präsent zu sein. Weiteres schätzt er die Zusammenarbeit mit den Verbänden kärntnerrind und Holstein Kärnten sehr und betonte, dass ohne Sponsoring von diversen Firmen einige Veranstaltungen nicht stattfinden könnten.

In seinem Tätigkeitsbericht wurden die Highlights aus dem Jungzüchterjahr 2016 nachbesprochen. Erfolgreiche Schauteilnahmen an der Bundesfleischrinderschau und der Lavanttaler Gebietsrinderschau im Frühling und an der Bezirksrinderschau in Südtirol und dem Bundesländerwettbewerb in Wels im Herbst konnten verzeichnet werden. Aber auch unterm Jahr wurden ein Jungzüchtertreffen in Töplitsch, ein Jungzüchter Open Air in St. Michael im Lavanttal, ein Bambinitag am Betrieb Rutrecht und am Litzlhof, ein Stylingtag am Stiegerhof und eine Weihnachtsfeier in Reisach im Gailtal veranstaltet.

Es gab auch wieder Änderungen im Vorstand der Kärntner Jungzüchter. Die vier ausscheidenden Vorstandsmitglieder Christina Trippold, Melanie Gasser, Thomas Ulbing und Werner Kreuzer wurden geehrt. Ihnen sei für den jahrelangen ehrenamtlichen Einsatz bei den Jungzüchtern ganz herzlich gedankt. Einige neue Gesichter finden nun im Vorstand einen Platz: Wir freuen uns, dass Andreas Mikitsch, Mathias Kofler und Theresa Drussnitzer in Zukunft bei uns mitarbeiten.

Die anwesenden Ehrengäste Obmann von kärntnerrind Sebastian Auernig, Kammerrat Michael Schnabl und Pinzgauerobmann Horst Schnitzer lobten die Arbeit der Kärntner Jungzüchter. Sie brachten deutlich zum Ausdruck, stolz auf die Jugend der Kärntner Bäuerinnen und Bauern zu sein.

Nach der Ankündigung von bevorstehenden Veranstaltungen, einem Jungzüchterausflug im Sommer nach Südtirol, einem Bambi- und Stylingtag und der Neuauflage des Jungzüchter Grand Prix am 25.11.2017 in St. Donat (bitte vormerken!) beendete der Obmann den offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung und lud die JungzüchterInnen auf ein gemütliches Beisammensein bei kaltem Buffet ein. Wir sind stolz auf viel positives Feedback und starten jetzt mit neuem Vorstand und frischem Wind ins neue Jungzüchterjahr!

Obmann:                 Radbod Natmeßnig

Obmann-Stv.:                 Edina Scherzer

Schriftführer:          Nicole Pernusch

Schriftführer-Stv.:          Theresa Drussnitzer

Kassier:                    Katharina Petschar

Kassier-Stv.:                    Christian Baurecht

Unabh. Vorst.:        Andreas Mikitsch

                                          Markus Gritzner

                                   Felix Quendler

                                          Mathias Kofler

                                  Hannes Weber

                                          Matthias Schnabl

Tabelle: Vorstand neu 2017

Bei Rückmeldungen oder Neuanmeldungen steht Euch der gesamte Vorstand unter der Führung von Obmann Radbod Natmeßnig (Tel. 0650/7718379) jederzeit gerne zur Verfügung.

 Vorstand neu 2017
 Vorstand neu 2017

Holstein- und Jerseykühe vom Feinsten!!

Kärntnermilch Gebietsrinderschau am 30. April 2017 Holstein- und Jerseykühe vom Feinsten!

Am 30. April 2017 fand am Gelände der Landwirtschaftlichen Fachschule Litzlhof die Kärntnermilch Gebietsrinderschau der VZG Oberkärnten statt. Über 100 Kühe der Rassen Holstein, Fleckvieh, Pinzgauer, Braunvieh und Jersey wurden den Preisrichtern aber vor allem, dem sehr interessierten Publikum präsentiert. Auch die "Kleinsten" stellten ihr Können unter Beweis und so wurden auch drei Gruppen Bambini präsentiert.

Die 23 Holstein u. Jerseykühe wurden vom Preisrichter Thomas Ulbing aus Villach in 3 Gruppen gerichtet.

Holstein:

In einer sehr starken Gruppe mit Kühen von 2 bis 4 Abkalbungen gab es in den vordersten Rängen ein Kopf an Kopfrennen, das schlussendlich die Duke-Tochter „RELLE“ von Familie Gruber Herbert aus Arriach für sich entschied. Vorteile im Körper und noch mehr Harmonie gaben den Ausschlag für den Gruppensieg. Reservesiegerin wurde die formschöne und extrem euterstarke Ralstorm-Tochter „PIPA“ von Familie Possegger Erwin aus Fresach. Danach platzierten sich die sehr milchtypische Outcross-Tochter „ARIANE“ von Familie Hofer-Moser Gunter aus Penk, die leistungsstarke Melville-Tochter „DORA“ von Familie Hofer-Moser Gunter aus Penk, die typstarke rote Jerudo-Tochter „BITJA“ von Familie Mayer Josef aus Weissenstein, die Pelle-Tochter „MARIE“ von Familie Steiner Hannes aus Feistritz/Drau  und die dunkelgezeichnete Alexander-Tochter „LILLY“ von Familie Rainer Stefanie u. Hannes aus Pusarnitz.

In der Jungkuhgruppe wo acht sehr typstarke Kühe präsentiert wurden, konnte sich die schauerfahrene Atwood-Tochter „PRINCESS“ von Familie Frank Adam aus Paternion behaupten. Ausschlaggebend für den Gruppensieg waren ihre Vorteile in den Merkmalen Körpertiefe, Stärke und Beckenlage. Reservesiegerin wurde die Atwood-Tochter „BOUNTY“ von Familie Mikitsch aus Penk. Sie überzeugte den Preisrichter aufgrund ihres drüssigen Euters. Ihr folgten die sehr körperstarke Montari-Tochter „FANNI“ von Familie Auer Robert aus Kellerberg,  die Yorick-Tochter „ELTA“ von Familie Drussnitzer Jakob aus Paternion. Auf den weiteren Rängen platzierten sich die Lavanguard-Tochter „KANADA“ von Famlie Kohlmaier Harald aus Penk, die leistungsstarke Snowmaster-Tochter „TINA“ von Familie Hofer-Moser Gunter aus Penk, die sehr harmonische Yorick-Tocher „IDA“ von Familie Pirker Wolfgang aus Afritz/See und die sehr junge Yorick-Tochter „CLARA“ von Familie Steinwender Hermann aus Penk.

In der Wahl um den Holstein Gesamtchampion präsentierten sich die jeweils beiden Bestplatzierten der einzelnen Gruppen. Vier Holstein-Kühe die das Zuchtziel der Rasse eindrucksvoll zeigten wurden vom Preisrichter nochmals einzeln besprochen. Gesamtchampion wurde die Kuh „PRINCESS“ vom Familie Frank Adam aus Paternion und Gesamtreservechampion die Kuh „BOUNTY“ von Familie Mikitsch aus Penk. Besonders erwähnte der Preisrichter die Drittkalbskuh „RELLE“ von Familie Gruber aus Arriach.

Jersey: 

Die "kleinen" ganz "groß"

Die Gruppe der acht Jersey-Kühe konnte den Preisrichter und das Publikum begeistern. Es waren sehr milchtypische Kühe mit ausgezeichneten Eutern und Beinen. Siegerkuh wurde die Topeka-Tochter „SERENA“ von Familie Possegger Erwin aus Fresach. Eine Jungkuh mit enormen Entwicklungspotential und einem exzellenten Euter. Den Reservesieg holte sich ebenfalls eine Topeka-Tochter, „HISTERY“ von Familie Possegger Erwin aus Fresach, eine äußerst körperstarke Jungkuh die Vorteile in der Hintereuterhöhe und –breite gegenüber der drittplatzierten Zweitkalbskuh „MADLEN“ von Familie Frank Adam aus Paternion hatte.

Auf den weiteren Rängen platzierten sich die Senior-Tochter „BRUNA“ von Familie Stefaner Herbert aus Einöde, die Zweitkalbskuh „LUCIA“ V. DJ Lirsk von Familie Hassler Walter aus Berg/Dr., die Motivation-Tochter „TRINKE“ von Familie Steinthaler Gernot aus Zlan, die Topeka-Tochter „JOLLY“ von Familie Gruber Friedrich aus Gmünd und die VJ-Pick-Tochter „LISSY“ von Familie Hassler Walter aus Berg/Dr.

Ein besonderer Dank an alle Aussteller sowie dem Veranstaltungsteam!

Grand Champion Holstein:
PRINCESS (Atwood x Racer) von Züchterfamilie Frank Adam, Paternion

Reserve Grand Champion Holstein:
BOUNTY (Atwood x Zinfandel) von Züchterfamilie Mikitsch aus Penk

Ehrenvolle Erwähnung Holstein:
RELLE (Dike x Ford) von Züchterfamilie Gruber Herbert aus Arriach

Grand Champion Jersey:
SERENA (Tobeka x Q Zik) von Züchterfamilie Possegger Erwin aus Fresach

Reserve Grand Champion Jersey:
HISTERY (Topeka x Q Zik) von Züchterfamilie Possegger Erwin aus Fresach

Ehrenvolle Erwähung Jersey:
MADLEN (DJ Zuma x DG Brook) von Züchterfamilie Frank Adam aus Paternion

SERENA, V. Tobeka
Reserve Grand Champion BOUNTY
Reserve Grand Champion BOUNTY
RELLE von Züchterfamilie Gruber Herbert aus Arriach
Mikitsch Corinna konnte auch einen Gruppenvorführsieg für sich entscheiden

Kärntner Züchter feierten großartige Erfolge bei Austrian Dairy Show

Kärntner Züchter feierten großartige Erfolge bei der größten österreichischen Rinderschau der „AUSTRIAN DAIRY SHOW“

Die neu gestaltete Auflage „Austrian Dairy Show“ mit Bundesjungzüchterchampionat wurde vom 17.-19. März 2017 in der neuen Vermarktungshalle in Traboch/Stmk. ausgetragen.

Zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland konnten sich dabei von der hohen Qualität der Österreichischen Rinderzucht überzeugen.

Zur Bundesholsteinschau mit 120 Kühen wurden auch ein Rassenwettbewerb für Braunvieh, Fleckvieh, Pinzgauer, Jersey und Grauvieh ausgetragen. Neben den ausgestellten Schaukühen konnten auch die Jungzüchter ihr bestes Können unter Beweis stellen.

Aus Kärnten nahm man an dieser Veranstaltung mit 6 Holstein-, 1 Jersey-, 1 Braunvieh- und 1 Pinzgauerkuh, 22 JungzüchterInnen, sowie 2 Verkaufstieren für die Top-Genetik-Auktion teil.

Pinzgauer, Braunvieh u. Jersey

Für die Rasse Pinzgauer war die Ramos-Tochter „Alfa“ vom Landesschulgut Litzlhof für Kärnten vertreten. Die Braunviehkuh „Hermi“, eine sehr typstarke Jongleur-Tochter von der Züchterfamilie Petschar konnte sich den vierten Platz in ihrer Gruppe sichern. Die Jerseykühe wurden in zwei Gruppen gerichtet. Für Kärnten ging die Jungkuh „Bruna“ V. Senior von Familie Stefaner aus Einöde an den Start.

Holstein

Die insgesamt 120 Holstein Kühe wurden vom Preisrichter Erhard Junker aus der Schweiz gerichtet. Die 6 Holstein Kühe aus Kärnten waren dabei in fünf Gruppen vertreten.

Die Mccutchen-Tochter „Strauss“ der Familie Ulbing aus Villach war die jüngste Kuh an der Holsteinschau und eröffnete die Bundesholsteinschau als Kärntner Vertreterin. In der zweiten Jungkuhgruppe präsentierte sich die sehr harmonische Atwood-Tochter „Bounty“ von Familie Mikitsch aus Penk. In der nächsten Jungkuhgruppe betrat die sehr typstarke Atwood-Tochter „Princess“ der Züchterfamilie Frank aus Paternion den Schauring. In einer sehr großen und starken Gruppe konnte sie sich auf Platz 5 einreihen und bestach durch ihr überragendes Euter. Die Zweitkalbskuh „Delia“ V. Acme von Familie Ulbing aus Villach lief in einer der stärksten Gruppen, aus der auch die spätere Gesamtsiegerin hervor ging. „Delia“ bestach durch ihren ausgeglichen Körperbau, ihren feinen und klaren Fundamenten, sie rangierte sich auf den hervorragenden 3. Platz ein.

Einen Höhepunkt stellte die Gruppe der Dauerleistungskühe über 60.000 kg Milch Lebensleistung dar. Für Kärnten wurde die schauerfahrene Marathon-Tochter „Fanni EX-91“ von Familie Jöbstl aus Guttaring ins Rennen geschickt. „Fanni“ hatte an diesem Tag eine Lebensleistung von über 75.000 kg und war mit neun Kälbern eine der ältesten Kühe, sie erreichte eindrucksvoll den 5. Platz in dieser Gruppe. Auch in dieser Gruppe präsentierte sich die pechschwarze Goldwyn-Tochter „Tirena“ von Familie Kohlmayer aus Velden welche eine Lebensleistung von über 65.000 kg aufweisen konnte.

Top-Genetik-Auktion:

Bei vollem Haus konnten bei der 2-stündigen Auktion von Auktionator Matthias Süess aus der Schweiz 28 Elitetiere internationaler Genetik zum sensationellen Durchschnittspreis von Euro 3.748,-- an Käufern aus Italien, Deutschland, Schweiz und Österreich verkauft werden. Auch ein Embryonenpaket aus einer tiefen amerikanischen Kuhfamilie war den Käufer aus Slowenien € 2.700 wert. Der Tageshöchstpreis von Euro 6.400.—erzielte die Goldwyn-Tochter „Wilcor Fallujah ET“ aus Deutschland. Sie stammt aus einer tiefen Kuhfamilie mit 10 Generationen Exzellenter Kühe in Folge.

Jungzüchter und Bundeschulwettbewerb

22 JungzüchterInnen und 2 landwirtschaftliche Fachschulen repräsentierten unser Bundesland beim Bundesjungzüchterwettbewerb, der im Rahmen der Austrian Dairy Show über die Bühne ging. Das Resultat kann sich sehen lassen.

Schon viele Wochen vor dem Schauwochenende begannen die Trainingseinheiten unserer JungzüchterInnen für die „österreichischen Meisterschaften“ in Traboch. Die Kärntner Tiere wurden nebeneinander platziert, wodurch die durchgehende Aufsicht unserer Tiere um vieles erleichtert wurde. Der positive Nebeneffekt war offensichtlich: Unter unseren interessierten jungen Mitgliedern wurde an diesem Wochenende der Zusammenhalt gestärkt und es entstanden neue Freundschaften.

Am Freitagabend fand der Schulwettbewerb der österreichischen landwirtschaftlichen Schulen statt, organisiert von der Österreichischen Jungzüchtervereinigung (ÖJV). Die Aufgabe war es, die vier Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft in einer kreativen Show von Schülern mit ihren Rindern vorzustellen. Aus Kärnten nahmen die landwirtschaftlichen Fachschulen Goldbrunnhof und Litzlhof an diesem innovativen Bewerb teil. Bei gut gefüllter Tribüne konnten sie und weitere 5 Schulen aus Österreich ihre Shows vorführen. Eine Jury, bestehend aus Milchprinzessin, Milchkönigin und dem ZAR Obmann Stefan Lindner, durfte die Darbietungen mit Punkten bewerten. Auch das Publikum hatte bei der Reihung etwas mitzureden. Die Lautstärke des Applauses floss in die Bewertung mit ein. Deshalb kamen sehr viele Lehrer, Freunde und Verwandte der Kärntner Fachschüler zum Zuschauen nach Traboch, was für die aktiven Schüler eine tolle Motivation darstellte. Auch das Ergebnis unserer Schulen war dementsprechend erfolgreich. Die Kreativität der Schüler und ihrer Lehrer war beeindruckend. Besonders auffallend war laut der Jury die Darbietung der LFS Goldbrunnhof. Schon die einleitenden Worte der Moderatorin, die beim Einzug das Motto der Schule vorstellte, versetzten das Publikum in Spannung: „Drei Jahre in die Schule investieren, ein Leben lang profitieren.“ Mit diesem Satz startete die einzigartige Show der Goldbrunnhofer, die der Kärntner Fachschule verdient zum Bundessiege verhalf. Lichtshows, Tanzeinlagen und mittendrin die 4 Kalbinnen, die sich von der Spannung, der ungewohnten Umgebung und dem Publikumsbeifall nicht aus der Ruhe bringen ließen, beeindruckten ganz Österreich. An dieser Stelle sei den mitwirkenden Schülern und ihrem Lehrer Gerald Pirker herzlichst zu diesem großen Erfolg gratuliert.

Aber auch die LFS Litzlhof konnte eine sehr ansprechende Show präsentieren und kam nur knapp nicht unter die Top 3. Die motivierten Schüler, von denen einige bereits aktiv bei den Kärntner Jungzüchtern dabei sind, zeigten einen Sketch, bei dem ein Bauer mit den vier Elementen den Boden versorgte und eine Pflanze heranwuchs. Die vier Kalbinnen stellten jeweils ein Element dar. Wir gratulieren dem Team Litzlhof unter der Führung von Birgit Wallner zur tollen Leistung.

Am Samstagvormittag starteten die Vorrunden des Bundesjungzüchterchampionates. In der Kategorie Junior zeigten drei Mädels aus Kärnten gute Leistungen und durften sich darüber freuen, bei ihrem ersten Großereignis dabei zu sein. Hannah Seifried präsentierte die Kalbin IDEFIX (V: Incredible) vom Betrieb Hannes Weber. Ihre Schwester Sabrina führte LARISSA (V: Oimut) vom Betrieb Rutrecht aus St. Margarethen im Lavanttal vor. Einen Podestplatz konnte die erst 11-jährige, talentierte Jungzüchterin Corinna Mikitsch erreichen. Bei sehr starker Konkurrenz sicherte sie sich mit ihrer Kalbin AVICII (V: Golden Dreams) den dritten Rang im Vorführen.

Die Seniorklassen waren von sehr hohem Niveau geprägt, sowohl beim Vorführen als auch vom Exterieur der Tiere. Die Dichte von Vorführprofis wird immer größer und bei Schauen zeigt sich, dass die Jungzüchterarbeit Früchte trägt. Zum ersten Mal auf einer Bundesschau dabei war Thomas Schilcher, der mit seiner exterieurstarken Kalbin MAJA (V: Hadil) einen ruhigen und professionellen Umgang mit dem Tier unter Beweis stellte. Markus Findenig führte vom Betrieb Jöbstl, wo er sein Praktikum absolvierte, die Watt-Tochter HANNOVER vor. Weiteres präsentierte Stephanie Zarfl erfolgreich ihre Raul-Tochter BACARDI und Gregor Tschernitz trat mit seiner Kalbin BELLA (V: Vanadin) auf. Tanja Stetschnig zeigte die Braunviehkalbin LAMETTA (V: Powerman) vom Betrieb Gaugg und Daniel Schaar, ein Schüler vom Litzlhof, stellte diesmal von seinem Heimbetrieb die Kalbin DIVA (V: Herbert) vor. Weiteres konnten Stefan Petschar mit WERNI (V: Nirvana), Felix Quendler mit WILMA (V: Ladd Red), Kreuzer Michael mit ROMY P (V: Hernandes), Melanie Gasser mit BETSY (V: Defiant) und Edina Scherzer mit IWANA (V: Pandora) erfolgreich teilnehmen.

Aus Kärnten wurden drei Pinzgauerkalbinnen von der LFS Litzlhof ausgestellt. Alle konnten eine Platzierung mit nach Hause nehmen. Julia Mikitsch hatte die Kalbin BRUNHILDE (V: Regon) bestens im Griff. Sie konnte einmal mehr beweisen, dass sie weiß, worum es beim Vorführen geht und sicherte sich den Gruppensieg. Andreas Oitzinger erreichte mit der Kalbin MOLDA (V: Lamour) den Reservesieg im Vorführen und verbesserte sein Ergebnis von der letzten Jungzüchterschau in Südtirol. Daniel Ertl führte seine Kalbin ATIKA (V: Monky) zum tollen Gruppentypsieg und am Sonntag noch zum Gesamttypreservesieg der Rasse Pinzgauer.

Theresa Drussnitzer erzielte mit ihrer Kalbin SOFIA (V: Reumut) den Vorführsieg. Sie befolgte alle Anweisungen des Schweizer Preisrichters und wurde deshalb an die Spitze ihrer Gruppe gestellt. Auch Martin Schwinger, der in letzter Zeit zu Recht viele Jungzüchererfolge feiern konnte, erreichte den Gruppenvorführsieg. Sein Engagement und der Einsatz seiner ganzen Familie ist eine Bereicherung für unseren Jungzüchterverein.

Bei den Holsteins konnten zwei Vorführreservesiege erreicht werden. Zum einen erreichte Andreas Mikitsch mit seiner Kalbin ADVENTURE (V: Golden Dreams) den zweiten Platz, und zum anderen der Routinier Thomas Ulbing, der mit seiner Kalbin DOLLY (V: Ladd Red) noch zusätzlich den Gruppentypsieg holte.

Bundestypchampion geht nach Kärnten

Am Sonntag bei den Finalentscheidungen wurde DOLLY zum besten Typtier der Rasse Holstein gekürt und so ging der Bundessieg nach Kärnten.

Die Kärntner Teilnehmer blicken auf ein erfolgreiches Schauwochenende mit vielen positiven Eindrücken zurück. Den Preisträgern gratulieren wir herzlichst zu den tollen Erfolgen und wünschen weiterhin viel Erfolg.

Weitere Bilder finden Sie unter Galerie!

Bundestypchampion geht nach Kärnten
Bundestypchampion geht nach Kärnten

AUSTRIAN DAIRY SHOW!! Was für eine großartige Veranstaltung!!

Austrian Dairy Show – Erfolgreiche Premiere auf internationalem Niveau

Vergangenes Wochenende fand in Traboch in der Steiermark die Austrian Dairy Show statt. Erstmalig wurden dabei das Bundesjungzüchter-Championat und Dairy-Grand-Prix-Austria gemeinsam unter einem Dach veranstaltet. Veranstalter der Austrian Dairy Show war Holstein Austria in Zusammenarbeit mit Rinderzucht Steiermark. 500 Tiere wurden bei den beiden Schweizer Preisrichtern Erhart Junker und Daniel Gisler und dem Tiroler Preisrichter Gerhold Riedl aus Tirol vorgestellt. Damit ist sie die größte Bundesschau Österreichs mit großer internationaler Strahlkraft. Eine Premiere gab es bei der Austrian Dairy Show mit dem erstmaligen Livestreaming durch den fortschrittlichen Landwirt auf www.holstein.at. Wie das OK-Team rund um Hans Terler und Obmann Hermann Gruber bestätigte, gab es viele positive Rückmeldungen dieses neuen Service. Teilweise verharrten Zuseher sogar das gesamte Wochenende an ihren Bildschirmen. Die Videomitschnitte können auf www.holstein.at wieder gegeben werden.

Als Auftaktveranstaltung fand der Bundeschulwettbewerb mit sieben teilnehmenden landwirtschaftlichen Fachschulen statt. Bewertet wurden Idee und Präsentation. Den besten Auftritt absolvierten die Schüler der landwirtschaftlichen Fachschule Goldbrunnhof aus Völkermarkt in Kärnten vor der landwirtschaftlichen Fachschule Alt-Grottenhof (Stmk.).

Seit über 20 Jahre gibt es die Jungzüchterbewegungen in Österreich. In diesen Jahren war das Bundesjungzüchter-Championat ein wesentlicher Motor in der Entwicklung der Jungzüchter. Die Jungzüchter zeigten auf der Austrian Dairy Show ihr - wie Preisrichter Daniel Gisler mehrmals bestätigte - hochklassiges Können in Vorführung und Präsentation der Tiere. Im krönenden Abschluss der Kür zum besten Vorführer wurde dieser Eindruck mehr als bestätigt. Im finalen Rundgang konnte man sich absolut keinen Fehler erlauben. Schlussendlich kürte Daniel Gisler dann bei den Juniors Simon Fink aus Lauterbach (Vbg.) und bei den Seniors Kathrin Garzaner aus Fritzens (T) zu den Gesamtvorführsiegern. Bei den acht Typ-Rassenbewerben gingen sechs Titel an Tiroler und jeweils ein Titel an Kärntner und Salzburger Jungzüchter.

Einer der Schauhöhepunkt waren die Bundesholstein- und –Jerseyschau, gerichtet von Erhart Junker aus der Schweiz. Die österreichische Holsteinzucht hat in den letzten Jahren ihr internationales Ansehen stark gesteigert. So war für diese Schau international großes Interesse spürbar, waren doch einige erfolgreiche Europaschaukühe in Traboch am Start. Als Grandchampion gab Erhart Junker der Artes-Tochter WFD Regale von Rupert Wenger und Martin Rübesam aus Maishofen (Sbg.) den Vortritt vor der ebenfalls im Stall von Wenger stehenden Atwood-Tochter Royal, welche im Gemeinschaftsbesitz von Wenger, Kronberger und Hartl ist. Den Titel „Beste selbst gezüchtete Kuh Österreichs“ und „Honorable Mention“ holte sich die jugendliche Rosalina (Joyboy Red) von der PG Sprenger aus Fügen (T) mit einer Lebensleistung von 75.000 Milch-kg. Rosalina wurde auch Euterchampion. Bei den jüngeren Kühen holte Royality (Sid) von Josef Garzaner aus Fritzens (T) den Eutersieg. Der Juniorchampionstitel ging an Jomagro GC Hazienda (Gold Chip) von Margit Großpötzl aus Sigharting (OÖ). Sie war damit die einzige Championskuh aus einem anderen Bundesland wie Salzburg und Tirol. Den Erfolg komplettierten die Salzburger Holsteinzüchter noch mit dem Gewinn des Bundesländerbewerbes.

Bei den Jerseys mit Miss Tequila von Christoph Borg aus Beschling (Vbg.) und Hailey von Johann Hirschhuber aus Weerberg (T) sind zwei Tequila-Töchter Junior- bzw. Seniorchampion.

Neben der Bundesschau für Holstein und Jersey gab es auf der Austrian Dairy Show auch noch hochwertige Elitekollektionen der Rassen Braunvieh, Fleckvieh, Grauvieh und Pinzgauer. Beim Braunviehbewerb kürte der Tiroler Preisrichter Gerhold Riedl die Vigor-Tochter Tanja von Georg Schneider aus Egg (Vbg.) zur Gesamtsiegerin. Den Reservesieg holte sich die Jongleur-Töchter Kränzli von Hansjörg Taxacher aus Fügen vor der Jongleur-Tochter Memphis von Hermann Knapp aus Weerberg, welche auch zur besten selbstgezüchteten Braunviehkuh der Schau ausgezeichnet wurde. Gesamteutersiegerin bei Braunvieh wurde die Jongleur-Tochter Wali aus dem Betrieb Georg Nigsch aus Sonntag, vor der Vigor-Tochter Tanja von Schneider Georg, aus Egg.

Bei den Rassen Grauvieh stellte Daniel Gisler Lissi (Setho) von Markus Hartmann aus Dünserberg (Vbg.) und bei den Pinzgauern Munter (Rat) von der landwirtschaftlichen Fachschule Bruck an die Spitze.

Mit großer Spannung wurde der Fleckviehbewerb von vielen Besuchern verfolgt. Trotz der Tatsache, dass nur steirische Tiere dabei waren, galt diese Konkurrenz für viele als Gradmesser zur bevorstehenden Bundesfleckviehschau am 1. und 2. April in Maishofen. Zum Champion erklärte Erhart Junker die Inros-Tochter Tina von Engelbert Sitka aus Miesenbach bei Birkfeld vor der Ödstein-Tochter Bruni von Maria und Heinrich Eichberger aus St. Margarethen bei Knittelfeld. Beide Kühe sind auch in Maishofen dabei und werden dort laut Experten eine vielbeachtete Rolle in der Siegerauswahl haben.

Champions Austrian Dairy Show:

Bundesjungzüchter-Championat:

Vorführen:

  • Junior: Simon Fink aus Lauterach mit ELENA V: David (Vbg.)
  • Senior: Kathrin Garzaner aus Fritzens mit RAINBOW V: Solomon (T)

Typbewerb:

  • Braunvieh: CHANEL (Jongleur) von Lukas Taxacher aus Fügen (T)
  • Fleckvieh: GABRIELA (Serano) von Hubert Werlberger aus Wörgl (T)
  • Fleckvieh x RH: ALMA (Incas Red) von Katrin Künig aus Bruck am Ziller (T)
  • Fleischrinder: TORINA PSS (Oliver PSS) von Florian Haider aus Ellbögen (T)
  • Grauvieh: FLAMME (Nuselo) von Daniel Dichtl aus Nassereith (T)
  • Holstein: DOLLY (Ladd P Red) von Thomas Ulbing aus Villach (Ktn.)
  • Jersey: RAZZIA (Primero) von Simon Geisler aus Kolsassberg (T)
  • Pinzgauer: MELLY (Loris) von Anna Schmiederer aus Saalfelden (Sbg.)
  • Bundesschulbewerb: LFS Goldbrunnhof (Ktn.)

Dairy Grand Prix Austria

Bundesholsteinschau:

  • Grand- und Intermediatechampion: REGALE (Artes) von Rupert Wenger aus Maishofen (Sbg.)
  • Reservegrand- und Seniorchampion: ROYAL (Atwood) von Wenger, Kronberger und Hartl aus Maishofen (Sbg.)
  • Honorable Mention, und Beste selbst gezüchtete Kuh, Seniorreserve und Gesamteuterchampion: ROSALINA (Joyboy Red) von PG Sprenger aus Fügen (T)
  • Reserve Intermediate und Reserve Euterchampion:NAOMI (Yorick) von Ulrich Kopf aus Mäder (Vbg.)
  • Juniorchampion: Jomagro GC HAZIENDA (Gold Chip) von Margit Großpötzl aus Sigharting (OÖ)
  • Juniorreserve: GOLDSTERN (Gold Chip) von Ulrich Kopf aus Mäder (Vbg.)
  • Junior Euterchampion: ROYALITY (Sid) von Josef Garzaner aus Fritzens (T)
  • Bundesländersieger: Salzburg

Bundesjerseyschau:

  • Juniorchampion: MISS TEQUILA (Tequila) von Christoph Borg aus Beschling (Vbg.)
  • Seniorchampion: HAILEY (Tequila) von Johann Hirschhuber aus Weerberg (T)

Braunvieh:

  • Grandchampion: TANJA (Vigor) von Georg Schneider aus Egg (Vbg.)
  • Reserve Grandchampion: KRÄNZLI (Jongleur) von Hansjörg Taxacher, Fügen
  • Honorable Mention und Beste selbst gezüchtete Kuh: MEMPHIS (Jongleur) von Hermann Knapp, Weerberg;
  • Gesamteuterchampion: WALI (Jongleur) von Georg Nigsch, Sonntag

Fleckvieh:

  • Champion: TINA (GS Inros) von Engelbert Sitka aus Miesenbach bei Birkfeld (Stmk.)

Grauvieh:

  • Champion: LISSI (Setho) von Markus Hartmann aus Dünserberg (Vbg.)

Pinzgauer:

  • Champion: MUNTER (Rat) von LFS Bruck (Sbg.)
Reihungsliste

Der Grandchampiontitel geht an WFD ART Regale von Wenger Rupert und Martin Rübesam aus Salzburg!!

Grandchampiontitel

Bestes Holsteintyptier kommt aus Kärnten!! DOLLY, V. Ladd Red von Ulbing Thomas aus Villach

Bestes Holsteintyptier kommt aus Kärnten

Juniortypchamion bei der Rasse Jersey wurde RAZZIA von Alois Geisler aus Tirol!

Juniortypchamion bei der Rasse Jersey wurde RAZZIA von Alois Geisler aus Tirol!
Juniortypchamion bei der Rasse Jersey wurde RAZZIA von Alois Geisler aus Tirol!

Die überragende Atwood-Tochter PRINCESS von Familie Frank Adam aus Paternion erreichte den 5. Platz!

Die überragende Atwood-Tochter PRINCESS von Familie Frank Adam aus Paternion erreichte den 5. Platz!
Die überragende Atwood-Tochter PRINCESS von Familie Frank Adam aus Paternion erreichte den 5. Platz!

ZAR-KUHRIER Ausgabe 02/2017

Ankaufsbeihilfe für weibliche Zuchtrinder

Die Ankaufsbeihilfe für weibliche Zuchtrinder auf Versteigerungen und Ab- Hof Ankäufe läuft auch 2017 weiter. Diese Fördermaßnahme soll dazu beitragen, die genetische Qualität in den rinderhaltenden Betrieben in Kärnten zu verbessern. Gemäß den Bestimmungen der Kärntner Land- und Forstwirtschaftsförderungsrichtlinie und des entsprechenden Durchführungserlasses gelten die nachstehend angeführten Förderbedingungen:

  • Förderbar ist der Ankauf von weiblichen Zuchtrindern der Kategorien Kühe, Erstlingskühe und trächtige Kalbinnen der Rassen Fleckvieh, Holstein-Friesian, Braunvieh, Pinzgauer und Jersey.
  • Der Ankauf kann über Versteigerungen oder ab Hof erfolgen, wobei die angekauften Tiere von einem Kärntner Zuchtbetrieb stammen und in einem Zuchtbuch einer anerkannten Zuchtorganisation eingetragen sein müssen.
  • Bei Ankauf auf Versteigerungen muss der Ankauf über eine Zuchtrinderversteigerung in St. Donat, Leoben-Traboch, Greinbach oder Lienz und bei Pinzgauern in Maishofen erfolgen.
  • Die angekauften Tiere müssen den Verkaufsklassen I und II gemäß den Vermarktungsrichtlinien des jeweiligen Marktortes entsprechen.
  • Bei Ab-Hof-Ankäufen darf das Tier zum Zeitpunkt des Ankaufs maximal 5 Jahre alt sein und die Milchleistung des Tieres (bei Kühen) bzw. die Milchleistung der Mutter des Tieres (bei Erstlingskühen und trächtigen Kalbinnen) muss folgenden Mindestkriterien, bezogen auf Fett- und ­Eiweiß-kg, entsprechen:

Rasse

1.Laktation

Ø aus 2 und mehr Laktationen

Fleckvieh

490

545

Holstein- Friesian

580

650

Braunvieh

520

580

Pinzgauer

360

420

Jersey

420

495

  • Der Nettoankaufspreis muss mindestens 1.400 Euro pro Tier betragen. Die Förderhöhe beträgt 200 Euro pro Tier, wobei je Betrieb und Jahr maximal 2 Tiere gefördert werden können.
  • Als Förderungswerber kommen natürliche und juristische Personen in Betracht, die im Bundesland Kärnten einen landwirtschaftlichen Betrieb bewirtschaften.
  • Die Abwicklung erfolgt durch die Landwirtschaftskammer Kärnten, wobei den Förderwerbern die Förderungsanträge zugesandt werden und vom Förderwerber bei Ab-Hof-Ankäufen ein entsprechender Zahlungsbeleg beigebracht werden muss.

Es wird darauf hingewiesen, dass bei Ab-Hof-Ankäufen beim jeweiligen Zuchtverband eine entsprechende Meldung erforderlich ist, damit für das angekaufte Tier ein Abstammungsnachweis ausgestellt werden kann (Fördervoraussetzung).

Für allfällige Fragen im Zusammenhang mit der Ankaufshilfe für weibliche Zuchtrinder stehen wir ihnen gerne zur Verfügung.

Tel. 04258-238

Ankaufshilfe
Aktuelles

Hier finden Sie unsere nächsten Termine im Überblick.

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Perfektes „Exzellentes“ Duo

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Unser Bild der Woche

Das Bild der Woche zeigt einen Teil der Funktionäre anlässlich einer Vorstandsitzung. Abgehalten wurde die Sitzung am Jersey-Zuchtbetrieb von Familie Hecher in Bad Bleiberg.

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Unsere Termine

Hier finden Sie unsere nächsten Termine im Überblick.

  • 23 Aug
    Züchterausflug nach Slowenien, Italien u. Südtirol
  • 26 Oct
    Dairy Grand Prix Austria mit Elite Auktion, Traboch, Steiermark
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